Sächsischer Wald vor Aufteilung: Kommunen fürchten höhere Kosten und Bürokratie
Dörthe ScheuermannSächsischer Wald soll geteilt werden - Bedenken unter den Gemeinden - Sächsischer Wald vor Aufteilung: Kommunen fürchten höhere Kosten und Bürokratie
Sächsischer Wald soll aufgeteilt werden – Kommunen zeigen sich besorgt
Der Sächsische Wald, eines der letzten gemeindefreien Gebiete in Schleswig-Holstein, soll auf umliegende Städte und Gemeinden verteilt werden. Der Landtag in Kiel wird am 11. Dezember 2025 über die geplante Neuordnung abstimmen, wobei mit einer Zustimmung gerechnet wird. Hintergrund ist die Sorge, dass Unternehmen die niedrigen Gewerbesteuersätze des Waldgebiets durch Scheinanmeldungen ausnutzen.
Die Eingliederung des Waldes folgt einer gemeinsamen Untersuchung, die aufdeckte, dass Firmen sich dort anmeldeten, um von Steuervergünstigungen zu profitieren. Die Behörden wollen diese Schlupflöcher nun schließen, indem sie das Gebiet neu aufteilen. Der Großteil des Sächsischen Waldes soll an Aumühle fallen, während sieben weitere Gemeinden kleinere Anteile erhalten.
Mit der Entscheidung verlagern sich Verwaltungsaufgaben und Kosten auf die lokalen Behörden. Aumühle und die umliegenden Gemeinden müssen sich nun auf den Übergang vorbereiten. Ziel der Aufteilung ist es, Steuerumgehung zu verhindern und gleichzeitig die Verwaltungsverantwortung neu zu verteilen.
