Salzgitter-Bad startet Millionen-Sanierung für 38 Wohnhäuser in der Ostsiedlung
Siegrid RöhrichtSalzgitter-Bad startet Millionen-Sanierung für 38 Wohnhäuser in der Ostsiedlung
Großes Sanierungsprojekt für 38 Wohngebäude in Salzgitter-Bad gestartet
Am 17. Juni 2023 begannen die umfangreichen Sanierungsarbeiten an 38 Wohnhäusern im Salzgitteraner Stadtteil Ostsiedlung. Das Vorhaben soll die Lebensqualität der Bewohner verbessern und das Gesicht des Viertels nachhaltig verändern. Die Gebäude an der Rheinstraße und der Engeroder Straße waren 2021 von der Stadt erworben worden, um die städtische Aufwertung voranzutreiben.
Die Stadt Salzgitter hatte die 38 Immobilien bereits zwei Jahre vor Projektbeginn mit Landesförderung gekauft. 2024 billigte der Stadtrat einen detaillierten Sanierungsplan für die 146 Wohnungen. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf 15,4 Millionen Euro, wovon 12,2 Millionen Euro durch Mittel des Bundes und des Landes gedeckt werden. Zudem konnte das Projekt über 50 Millionen Euro an Strukturhilfen aus Niedersachsen einwerben.
Bis Mitte 2028 sollen alle 38 Gebäude äußerlich saniert werden. Bei sechs davon sind zudem Innenraummodernisierungen vorgesehen, während zwei Modellgebäude barrierefrei umgebaut werden. Die Stadt Salzgitter finanziert das Projekt nicht nur, sondern steuert es als Eigentümerin auch aktiv.
Oberbürgermeister Frank Klingebiel betonte, es gehe darum, der Ostsiedlung ihren früheren Charme zurückzugeben. Ergänzend zu den Gebäudesanierungen sind auch Straßenaufwertungen geplant.
Das Projekt verspricht deutliche Verbesserungen für das Viertel. Während die Außenarbeiten bis Mitte 2028 abgeschlossen sein sollen, werden ausgewählte Innenräume und Barrierefreiheitsmaßnahmen ebenfalls modernisiert. Durch die kombinierten Fördermittel und das Engagement der Stadt sollen nachhaltige Vorteile für die Bewohner und das gesamte Quartier entstehen.
