10 February 2026, 15:40

Schleswig-Holstein investiert 400 Millionen Euro in sozialen Wohnungsbau bis 2027

Ein altes deutsches Auslandsdarlehen aus dem Jahr 1924 mit einem Porträt einer Frau, Text und Zahlen, die seine Nennwert angeben.

Deutschland setzt den sozialen Wohnungsbau 2027 fort - Schleswig-Holstein investiert 400 Millionen Euro in sozialen Wohnungsbau bis 2027

Schleswig-Holstein plant bis 2027 Investitionen in Höhe von 400 Millionen Euro in den sozialen Wohnungsbau. Damit soll der dringende Mangel an bezahlbarem Wohnraum im gesamten Bundesland bekämpft werden. Der Großteil der Mittel fließt in den Bau neuer, mietpreisgebundener Wohnungen – durch Zuschüsse und zinsgünstige Darlehen.

Die Landesregierung stellt 280 Millionen Euro bereit, weitere 120 Millionen Euro kommen vom Bund. Die Förderung soll Bauherren und Wohnungsanbieter dazu bewegen, mehr bezahlbare Wohnungen zu errichten. Innenministerin Magdalena Finke (CDU) betonte, dass die langfristige finanzielle Absicherung Investoren mehr Planungssicherheit gebe.

Vorgesehen ist, rund 2.000 neue Wohneinheiten in 35-jährige Mietpreisbindungsverträge aufzunehmen. Zwischen 2015 und 2020 ermöglichte eine ähnliche Landesförderung bereits den Bau von über 2.000 Sozialwohnungen. Der CDU-Abgeordnete Michel Deckmann begrüßte die Initiative und unterstrich die Bedeutung von Stabilität auf dem Wohnungsmarkt.

Die 400 Millionen Euro sollen vor allem in Zuschüsse und zinsverbilligte Kredite für mietpreisgebundene Neubauten fließen. Von Bauherren und Wohnungsanbietern wird erwartet, dass sie mit verstärkten Investitionen reagieren. Ziel ist es, den Druck auf den stark belasteten sozialen Wohnungssektor des Landes bis 2027 spürbar zu verringern.