13 March 2026, 17:05

Schleswig-Holstein startet 67 Kilometer Straßen- und Radwegsanierung für 46 Millionen Euro

Eine vielbefahrene Autobahn mit zahlreichen Autos, Motorradfahrern, Verkehrskegeln, Verkehrszeichen, Laternen, einer Brücke, Bäumen, Gebäuden und einem klaren blauen Himmel.

46 Millionen Euro für Verkehrsinfrastruktur-Projekte im Landesinneren - Schleswig-Holstein startet 67 Kilometer Straßen- und Radwegsanierung für 46 Millionen Euro

Schleswig-Holstein steht vor einer grundlegenden Sanierung seines Straßennetzes – nach Jahren begrenzter Finanzmittel. Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen hat für 2024 Investitionen in Höhe von 46 Millionen Euro angekündigt, die sich auf die Instandsetzung wichtiger Verkehrsverbindungen und Radwege konzentrieren. Die Maßnahmen umfassen mehrere Kreise, darunter Rendsburg-Eckernförde, Plön, Segeberg und Kiel.

Wie die Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) mitteilte, werden in diesem Jahr 15 Straßenabschnitte und 11 Radwege saniert. Insgesamt handelt es sich um fast 67 Kilometer Straßen und 7 Kilometer Radspuren. Zu den Projekten gehören der erste Abschnitt der B76 zwischen Plön und Kiel sowie Ausbaumaßnahmen an der B430 bei Bornhöved und der Strecke zwischen Hohenwestedt und Wasbek.

Darüber hinaus werden mindestens 15 Brücken und Bauwerke instand gesetzt oder erweitert. Die Arbeiten stehen im Einklang mit dem Bundesverkehrswegeplan 2030 und aktuellen Landesberichten, die mehr als ein Dutzend Bundesstraßen – darunter die B4, B5, B77, B202 und B503 – für künftige Modernisierungen vorsehen.

Minister Madsen betonte, dass eine zuverlässige Infrastruktur für grundlegende Dienstleistungen unverzichtbar sei – von Schulbussen und Rettungswagen über E-Bikes, Pflegekräfte bis hin zu Einsatzfahrzeugen. Die Initiative folgt auf eine Phase knapper Haushalte, in der dringend notwendige Instandhaltungsarbeiten nun Priorität erhalten.

Die Bereitstellung von 46 Millionen Euro markiert einen Kurswechsel nach Jahren der Sparpolitik. Die Sanierungen konzentrieren sich auf das zentrale Schleswig-Holstein und umfassen sowohl Hauptverkehrsadern als auch lokale Verbindungen. Ziel ist es, allen Verkehrsteilnehmern sichere und effizientere Mobilität zu ermöglichen.

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