Schleswig-Holstein startet KommKlar SH für bessere Notfallvorsorge der Bürger
Oliver LinkeSchleswig-Holstein startet KommKlar SH für bessere Notfallvorsorge der Bürger
Schleswig-Holstein startet Kampagne KommKlar SH zur Notfallvorsorge
Schleswig-Holstein hat eine neue Initiative mit dem Namen KommKlar SH ins Leben gerufen, um Bürgerinnen und Bürger auf Notfälle vorzubereiten. Ziel der Kampagne ist es, die Bevölkerung darin zu unterstützen, sich in Krisensituationen mindestens 72 Stunden lang selbstständig versorgen zu können. Unterstützt von über 30 Organisationen, soll das Projekt das öffentliche Bewusstsein für Eigenverantwortung in Ausnahmefällen stärken.
Die Aktion läuft mindestens ein Jahr und verweist die Einwohner auf ein zentrales Landesportal mit praktischen Handlungsempfehlungen. Dort finden sich Informationen zu Warnsystemen, Notvorräten und den richtigen Schritten im Ernstfall. Das Technische Hilfswerk (THW), die bundesweite Freiwilligenorganisation für Katastrophenschutz mit 88.000 Mitgliedern, beteiligt sich über seinen Landesverband Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein an der Kampagne.
Sören Ollhoff, Landesbeauftragter des THW, betonte, dass private Vorsorge die Belastung für Rettungskräfte verringere. Besonders in ländlich geprägten Regionen wie Schleswig-Holstein, wo Einsatzzeiten länger ausfallen können, sei dies entscheidend. Die Initiative reiht sich ein in ähnliche Projekte in Bayern, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz, die alle Teil der übergreifenden Warntag-2026-Übungen zur Förderung des Bürgerselbstschutzes sind.
Die Kampagne KommKlar SH bietet klare Leitlinien für Notfallplanung und Selbstversorgung. Durch vorbereitende Maßnahmen können Bürger Krisen besser bewältigen und Entlastung für Einsatzkräfte schaffen. Die Initiative ist Teil einer wachsenden bundesweiten Bewegung, die die Widerstandsfähigkeit von Einzelpersonen und Gemeinden stärken will.






