Schweizer Skiflieger scheitern im Einzel – Teamwettbewerb als letzte Chance
Hubertus CasparSchweizer Skiflieger scheitern im Einzel – Teamwettbewerb als letzte Chance
Skiflug-Weltmeisterschaften in Oberstdorf: Schweizer Springer mit holprigem Start
Die Skiflug-Weltmeisterschaften in Oberstdorf verliefen für die Schweizer Springer Felix Trunz und Simon Ammann alles andere als ideal. Beide verpassten in der ersten Runde die Top 30 und schieden damit frühzeitig aus dem Einzelwettbewerb aus. Teamkollege Gregor Deschwanden qualifizierte sich hingegen knapp als Letzter für die nächste Runde.
Felix Trunz belegte in der ersten Runde nur den 37. Platz und verfehlte damit deutlich die Qualifikationsgrenze. Simon Ammann, vierfacher Olympiasieger, landete auf Rang 31 – nur einen Platz hinter der für die nächste Runde erforderlichen Marke. Damit ist für beide das Einzelrennen bereits beendet.
Gregor Deschwanden, ein weiterer Schweizer Starter, kämpfte sich hingegen auf den 30. Platz vor und sicherte sich so knapp den Einzug in die folgenden Runden. Sein Teamkollege Sandro Hauswirth, der bereits für die Winterspiele qualifiziert ist, liegt derzeit auf Rang 26. Trotz des frühen Ausscheidens im Einzelwettbewerb werden Ammann und Trunz jedoch am Sonntag noch im Teamwettbewerb an den Start gehen. Die für den 25. Januar geplante Konkurrenz bietet ihnen eine letzte Chance auf einen Erfolg in dieser WM.
Die Schweizer Mannschaft konzentriert sich nun auf den anstehenden Teamwettbewerb. Während Deschwanden und Hauswirth im Einzel weiterkämpfen, bereiten sich Ammann und Trunz auf ihren letzten Auftritt bei dieser Weltmeisterschaft vor. Die Ergebnisse unterstreichen einmal mehr, wie eng die Entscheidungen in diesem hochkarätigen Wettbewerb ausfallen – oft entscheiden nur wenige Zentimeter über Erfolg oder Scheitern.