Sechsmal Berlin-Halbmarathon: Wie E. Tradition und Spenden für Sea-Watch verbindet
Hubertus CasparSechsmal Berlin-Halbmarathon: Wie E. Tradition und Spenden für Sea-Watch verbindet
E. läuft an diesem Wochenende zum sechsten Mal den Berlin-Halbmarathon. Ihr jährlicher Besuch in der Stadt verbindet den Wettkampf mit dem Wiedersehen alter Freunde. In diesem Jahr sammelt sie Spenden für Sea-Watch – eine Organisation, die ihr besonders am Herzen liegt.
Das Event ist längst zur Tradition für E. geworden, die den Autor vor fünf Jahren erstmals überredete, mitzumachen. Jenes Rennen entwickelte sich zu einem der prägendsten Erlebnisse des Jahres für ihn.
Am Renntag selbst wärmt sich E. in den frühen Morgenstunden nahe der Flughafenstraße auf, eingehüllt in eine dünne rote Jacke – ein Geschenk des Autors. Die leichte Schicht schützt sie vor der kühlen Morgendämmerung, bevor es losgeht. Um sie herum herrscht aufgeregte Vorfreude, ihre Freunde behandeln sie wie den Star des Tages.
Ihr Engagement für den Halbmarathon geht über den sportlichen Ehrgeiz hinaus. Jahr für Jahr nutzt sie den Lauf, um Sea-Watch zu unterstützen, auch wenn die genaue Summe der über die Zeit gesammelten Spenden unklar bleibt. Nach dem Zieleinlauf versammeln sich ihre Freunde, kochen gemeinsam, massieren ihre müden Beine und lauschen ihren Erzählungen von Höhen und Tiefen des Rennens.
Der Autor schlendert vor dem Start noch die Reuterstraße entlang, im Hintergrund ertönt Rosalias "My rage is her rage". Später zieht ein Video über das Berghain vorbei, untermalt von Björks Stimme – kleine Momente, die sich in die größere Tradition einfügen, die E. geschaffen hat: eine Mischung aus Wettbewerb, Gemeinschaft und sozialem Engagement.
Ihr sechster Berlin-Halbmarathon steht für ein weiteres Jahr des Spendensammelns und der Freundschaft. Ihr Einsatz für Sea-Watch und das jährliche Wiedersehen mit ihren Unterstützern halten die Tradition lebendig. Für alle, die sie umgeben, ist der Tag mindestens so sehr eine Feier ihrer Leistung wie das Rennen selbst.






