Steinmeier ruft zu Mut und Hoffnung an Weihnachten auf - Steinmeier ruft zu Mut und Hoffnung an Weihnachten auf
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat seine traditionelle Weihnachtsansprache gehalten und darin in schwierigen Zeiten zu Mut und Zusammenhalt aufgerufen. Er sprach über den anhaltenden Kampf in der Ukraine und betonte zugleich die Bedeutung von Hoffnung und gemeinsamen Werten in ganz Europa.
Steinmeier begann mit einem Verweis auf die Entbehrungen, denen sich die Ukrainerinnen und Ukrainer gegenübersiehen – fast vier Jahre nach Beginn des Krieges. Ihre Widerstandskraft bezeichnete er als Mahnmal für die Notwendigkeit von Solidarität über die deutschen Grenzen hinaus.
Er verwies auf die jüngsten Gespräche über Frieden in der Ukraine und sprach von einer Mischung aus vorsichtigem Optimismus und bleibender Sorge. Trotz aller Herausforderungen betonte er, dass Europa seine grundlegenden Prinzipien – Freiheit, Menschenwürde und demokratische Selbstbestimmung – nicht aufgeben werde. Der Bundespräsident hob auch die wiederentdeckte Stärke Europas hervor und nannte die Vereinigten Staaten sowie die europäischen Verbündeten als zentrale Partner bei der Bewältigung des Konflikts. Er rief die Menschen dazu auf, Mut zu fassen, füreinander einzustehen und für die Welt Verantwortung zu übernehmen. Im Mittelpunkt seiner Botschaft stand das Bild des Lichts in der Dunkelheit – ein zentrales Motiv der Weihnachtszeit. Zum Abschluss äußerte Steinmeier die Zuversicht, dass die Menschen gemeinsam die Kraft finden werden, um das Kommende zu meistern.
Steinmeiers Ansprache unterstrich den Appell zu Einheit und Entschlossenheit angesichts anhaltender Krisen. Seine Worte bekräftigten das Bekenntnis Europas zu seinen Werten und vermittelten die Gewissheit, dass Hoffnung bleibt – selbst in unsicheren Zeiten.






