05 January 2026, 13:21

Sternsinger kämpfen im Landtag gegen ausbeuterische Kinderarbeit

Das Innere einer Kirche mit einer Statue von Jesus Christus in der Mitte und roten Stühlen auf der rechten Seite.

Ministerpr√§sident Lies empf√§ngt Sternsinger - Sternsinger kämpfen im Landtag gegen ausbeuterische Kinderarbeit

Eine Gruppe von 58 Sternsingern aus dem Bistum Hildesheim hat kürzlich die Niedersächsische Staatskanzlei in Hannover besucht. Bei ihrem Besuch stand eine besondere Segensfeier auf dem Programm, zudem trafen sie mit hochrangigen Politikern zusammen, um auf das Thema Kinderarbeit aufmerksam zu machen.

Die jungen Sänger brachten den traditionellen Segen "20C+M+B+26" über dem Haupteingang des Landtags an. Die diesjährige Aktion unter dem Motto "Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit" betont die Bedeutung von Bildung im Kampf gegen ausbeuterische Kinderarbeit.

Landtagspräsidentin Hanna Naber begrüßte die Gruppe und lobte ihr Engagement für das Recht von Kindern auf Schulbildung. Sie unterstrich, dass kein Kind in Fabriken oder anderen Jobs arbeiten sollte, statt am Unterricht teilzunehmen. Auch Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) empfing die Sternsinger und spendete persönlich für ihren guten Zweck. Der Besuch diente vor allem dazu, auf ihre Aufklärungsarbeit hinzuweisen – eine konkrete Organisation oder Stiftung als Empfänger der Spendengelder wurde nicht genannt.

Mit ihrem Segen und ihrer Botschaft hinterließen die Sternsinger ihre Spuren im Landtag. Ihre Kampagne setzt sich weiterhin für bessere Bildungschancen von Kindern weltweit ein. Die niedersächsischen Politiker zeigten sich solidarisiert mit ihrem Anliegen.