21 April 2026, 02:28

Steuervergünstigung für Sanierungen: Koalition prüft Streichung der Förderung für Haushalte

Offenes Buch mit handgeschriebenem Text auf den Seiten, wahrscheinlich ein Dokument der Bundesrepublik Deutschland, mit sichtbaren Wasserzeichen unten.

Steuervergünstigung für Sanierungen: Koalition prüft Streichung der Förderung für Haushalte

Die deutsche Regierungskoalition prüft derzeit eine Steuervergünstigung, die Haushalten bei der Finanzierung von Sanierungsarbeiten unter die Arme greift. Das aktuelle Fördermodell ermöglicht es Steuerzahlern, bis zu 20 Prozent der handwerklichen Arbeitskosten von der Steuer abzusetzen – mit einer jährlichen Obergrenze von 6.000 Euro. Sollte die Regelung gestrichen werden, könnte dies Millionen von Wohneigentümern treffen, die auf diese finanzielle Entlastung angewiesen sind.

Die bestehende Steuererleichterung erlaubt es privaten Haushalten, einen Teil der Renovierungskosten zurückzuerhalten. Gefördert werden dabei handwerkliche Leistungen wie Klempnerarbeiten, Elektroinstallationen und andere Gewerke, wobei der maximale jährliche Abzug bei 1.200 Euro liegt. Die Förderung wurde eingeführt, um die finanzielle Belastung bei der Instandhaltung und Modernisierung von Wohnraum zu verringern.

Koalitionsabgeordnete haben bereits Gespräche mit Wirtschaftsverbänden aufgenommen, um die möglichen Folgen einer Abschaffung abzuschätzen. Sie wollen verstehen, wie sich der Wegfall der Steuervergünstigung auf Handwerksbetriebe und die gesamte Bauwirtschaft auswirken könnte. Das Bundesfinanzministerium hingegen weigert sich, die Berichte über die Zukunft der Förderung zu bestätigen oder zu dementieren.

In der Opposition erklären führende Politiker von CDU und CSU, sie seien über etwaige Pläne zur Abschaffung des Förderprogramms nicht informiert worden. Ihre Unwissenheit deutet darauf hin, dass die Diskussionen noch in einem frühen Stadium stecken. Bisher liegt kein offizieller Vorschlag auf dem Tisch, sodass der weitere Bestand der Regelung vorerst ungewiss bleibt.

Während die Koalition wirtschaftliche und politische Aspekte abwägt, hängt das Schicksal der Steuervergünstigung noch in der Schwebe. Sollte sie tatsächlich gestrichen werden, würden Haushalte eine wichtige finanzielle Stütze für Reparaturen und Sanierungen verlieren. Gleichzeitig könnten Handwerksbetriebe und Unternehmen der Bauwirtschaft mit einer sinkenden Nachfrage nach ihren Dienstleistungen konfrontiert werden.

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