23 May 2026, 08:33

Tempelhofer Feld: Wegner prüft Teilbebauung für 21.000 neue Wohnungen

Wegner: Berlin könnte am Rand des Tempelhofer Felds bauen

Tempelhofer Feld: Wegner prüft Teilbebauung für 21.000 neue Wohnungen

Berlins regierender Bürgermeister Kai Wegner prüft Pläne zur teilweisen Bebauung des Tempelhofer Felds. Dabei soll ein Kompromiss gefunden werden: Tausende neue Wohnungen entstehen, während der Großteil der Freifläche erhalten bleibt. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass die Bevölkerung mehrheitlich eine begrenzte Bebauung am Rand des Geländes befürwortet.

Ein Bürgerentscheid im Jahr 2014 hatte noch jeden Bau auf dem ehemaligen Flughafenareal untersagt. Nun jedoch hat eine Gruppe von Architekten einen Entwurf vorgelegt, der auf einem Drittel der Fläche rund 21.000 Wohnungen vorsieht. Die verbleibenden 200 Hektar Wiesenland, die durch das Tempelhof-Gesetz geschützt sind, blieben davon unberührt.

Wegner betonte, dass viele Berlinerinnen und Berliner eine Bebauung lediglich an den Rändern unterstützen. Eine repräsentative Umfrage ergab, dass 59 Prozent für einen „maßvollen Bau an der Peripherie, um mehr Wohnraum zu schaffen“, sind. Bei einer Umsetzung könnte das Projekt Platz für über 50.000 Menschen bieten.

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Bevor jedoch eine Entscheidung fällt, wird der Finanzsenator prüfen, ob das Vorhaben wirtschaftlich tragfähig ist. Die Stadt muss die Kosten gegen den dringenden Bedarf an bezahlbarem Wohnraum in Berlin abwägen.

Die Pläne sehen vor, einen Abschnitt des Tempelhofer Felds in Wohngebiete umzuwandeln. Finanzielle Machbarkeitsstudien und die öffentliche Meinung werden die nächsten Schritte bestimmen. Gelingt das Projekt, könnte es die Wohnungsnot in Berlin lindern, ohne den historischen Kern der Anlage zu verändern.

Quelle