03 February 2026, 03:10

Tränen, Skandale und ein überraschender Verbleib im Dschungelcamp

Eine Karikatur eines Mannes mit Krone und Schwert und einer Frau mit Schild und Löwe, die sich die Hände schütteln, vor einer Menge, mit Text unten.

Gil reicht Ariel die Hand - und niemand fliegt raus - Tränen, Skandale und ein überraschender Verbleib im Dschungelcamp

Die jüngste Folge von "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" sorgte für überraschende Wendungen, da diesmal kein Camp-Bewohner die Show verlassen musste. Unterdessen prägten Gil Ofarims emotionale Krisen und vergangene Kontroversen weiterhin die Diskussionen – sowohl im Dschungelcamp als auch darüber hinaus.

Zuschauer fordern seit Tagen seinen Rauswurf aus der Sendung, und die Kritik flammte erneut auf, als Ofarim in tränenreichen Momenten versuchte, sich mit seinen Mitstreitern zu versöhnen.

Zum ersten Mal in dieser Staffel musste keiner der neun verbliebenen Kandidaten das Camp verlassen. Der Schauspieler Stephen Dürr (51) und der Landwirt Patrick Romer (30) erhielten zwar die wenigsten Zuschauerstimmen, blieben aber dennoch im Wettbewerb. Die Entscheidung hielt die Gruppe zusammen – doch die Spannungen blieben spürbar.

Gil Ofarim brach während seines "Dschungeltelefonats" in Tränen aus, als er über das Fehlen seiner Familie und Freunde sprach. Seine emotionale Offenheit löste geteilte Reaktionen aus: Einige Zuschauer zeigten Mitgefühl, andere erinnerten sich an seine früheren Skandale. Der Sänger hatte 2021 antisemitische Vorwürfe zurückgezogen und gab Ende 2023 vor Gericht zu, diese erfunden zu haben. Trotz dieser Vorgeschichte hatte RTL ihn Jahre im Voraus verpflichtet – in der Hoffnung auf seine Medienpräsenz und frühere Musikkarriere.

In einem Versöhnungsgestus reichte Ofarim seiner Mitkandidatin Ariel die Hand und bekundete Respekt. Ariel wiederum öffnete sich und erzählte aus ihrem Privatleben: Sie habe einst gehofft, die Tochter ihres Ex-Freunds Giuliano adoptieren zu können, doch daraus wurde nichts.

Die jüngste "Bushtucker-Trial"-Prüfung offenbarten Risse im Teamwork zwischen Patrick Romer, Simone Ballack, Hardy Krüger Jr. und Hubert Fella. Ihre mangelnde Abstimmung führte dazu, dass nur drei Sterne freigespielt wurden – das Camp erhielt weniger Belohnungen. Der Rückschlag verstärkte die ohnehin wachsende Frustration unter den Kandidaten, die durch Ofarims polarisierende Präsenz zusätzlich angeheizt wird.

Die Entscheidung der Produktion, alle Teilnehmer im Rennen zu halten, ändert vorerst nichts am Wettbewerb. Ofarims emotionale Auftritte und Versöhnungsversuche haben wenig dazu beigetragen, die öffentliche Kritik zu mildern – die Forderungen nach seinem Ausschluss bleiben bestehen.

Gleichzeitig zeigt das gescheiterte Trial die Herausforderungen, vor denen die Gruppe steht: Sowohl die körperlichen Aufgaben als auch die schwelenden sozialen Konflikte werden die Kandidaten weiter beschäftigen.