Überquellende Altglascontainer in Fürth sorgen für Ärger bei Anwohnern
Oliver LinkeÜberquellende Altglascontainer in Fürth sorgen für Ärger bei Anwohnern
Frustration über überquellende Altglascontainer in Fürth
Anwohner im Landkreis Fürth zeigen sich verärgert über überfüllte Altglascontainer und weggeworfene Flaschen, die Ende Mai für Empörung sorgten. Die Glassammlung in Deutschland wird getrennt vom regulären kommunalen Abfall organisiert und von den Dualen Systemen gesteuert.
Laut den geltenden Vereinbarungen muss Altglas mindestens alle zwei Wochen oder bei Bedarf abgeholt werden. Doch durch den jüngsten Rückstau quollen die Container über, und Flaschen lagen verstreut am Boden. Die Nürnberger Firma Kühl Entsorgung & Recycling Süd GmbH ist für die Leerung der Behälter zuständig.
Auf die Beschwerden reagierend kündigte das Unternehmen an, das Problem ab dem 1. Juni zu beheben. Geplant sind unter anderem verdoppelte Leerungsintervalle sowie die Ausweisung stark frequentierter Standorte als Hotspots für zusätzliche Container. Während der Landkreis die Sammelstellen bereitstellt und aufbaut, gehören die Flächen den Kommunen, die auch für die Instandhaltung verantwortlich sind.
Die Angelegenheit wird am 25. Juni im Umwelt- und Verkehrsausschuss offiziell beraten. Die Verantwortung für die Altglasentsorgung verbleibt bei den Dualen Systemen – nicht beim Landkreis oder den Gemeinden.
Seit dem 1. Juni setzt das Unternehmen die angekündigten Maßnahmen um, darunter häufigere Abholungen und gezielte Hotspot-Betreuung. Im Rahmen der anstehenden Ausschusssitzung wird die Situation weiter bewertet. Die Zuständigkeit für die Altglasentsorgung bleibt gemäß den bestehenden Regelungen bei den Dualen Systemen.






