Uli Hoeneß kritisiert Deutschlands Vergangenheit und lobt Kanzler Merz scharf
Hoeneß macht Politiker verantwortlich und nennt seinen größten Albtraum - Uli Hoeneß kritisiert Deutschlands Vergangenheit und lobt Kanzler Merz scharf
Uli Hoeneß, der einflussreiche ehemalige Präsident des FC Bayern München, hat sich zu den politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen Deutschlands geäußert. In jüngsten Interviews übt er scharfe Kritik an der früheren Führung des Landes, lobt aber gleichzeitig den aktuellen Bundeskanzler. Seine Aussagen umfassen zudem Arbeitsmarktpolitik, internationale Beziehungen und seine eigenen Zukunftspläne.
Hoeneß begann mit einer harten Abrechnung mit der Vorgängerregierung, deren Umgang mit dem internationalen Ansehen Deutschlands bezeichnete er als katastrophal. Unter dem früheren Kanzler Olaf Scholz habe das Land seinen Stand in Europa verloren, so Hoeneß. Nun jedoch zeigt er sich beeindruckt von Amtsinhaber Friedrich Merz, dem er bescheinigt, die Wende eingeleitet zu haben. Ein Schlüsselmoment war für ihn Merz' Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz, die er als beeindruckend lobte. Zudem begrüßt Hoeneß, dass Merz Scholz bei hochrangigen Treffen ersetzt hat – etwa bei Gesprächen mit dem amerikanischen Präsidenten im Weißen Haus.
Seine Kritik richtete sich auch gegen die Gewerkschaft Verdi, deren Forderung nach einer Verkürzung der Wochenarbeitszeit von 38 auf 35 Stunden ihm unverständlich erscheint. Statt die Arbeitszeit zu reduzieren, sollte Deutschland mehr und nicht weniger arbeiten, betont Hoeneß – nur so lasse sich die Wirtschaft wiederbeleben. Ablehnend äußerte er sich auch zu den Aufrufen von Außenministerin Annalena Baerbock, die WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko zu boykottieren, ohne jedoch näher darauf einzugehen.
Auf persönlicher Ebene verriet Hoeneß, dass er eine Wohnung in der Schweiz besitzt. Zwar habe er keine konkreten Pläne, Deutschland dauerhaft zu verlassen, doch räumte er ein, dass dies für ihn und seine Familie künftig eine Option sein könnte. Gleichzeitig bekräftigte er seine langjährige Ablehnung der rechtspopulistischen AfD – eine Haltung, die zu seinen bisherigen politischen Positionen passt.
Hoeneß' Äußerungen spiegeln seine veränderte Einschätzung der deutschen Führung und der wirtschaftlichen Ausrichtung wider. Während er Merz deutlich unterstützt, fällt seine Kritik an früheren Politiken und Arbeitsmarktforderungen umso schärfer aus. Sein Schweizer Eigentum deutet zudem darauf hin, dass er sich bereits Alternativen für die Zukunft schafft.
Thüringenkolleg Weimar stoppt Neuaufnahmen – Proteste gegen Bildungsabbruch
Ein wichtiger zweiter Bildungsweg fällt weg – doch warum? Während das Ministerium spart, kämpfen Politiker um die Zukunft des Abiturs für Erwachsene. Wer verliert hier wirklich?
Schleswig-Holstein plant Pauschalgebühr für unbegrenztes ÖPNV-Fahren statt Einzeltickets
Kein Ticketkauf mehr, nur noch eine kleine monatliche Gebühr? Die Grünen wollen mit einem radikalen Modell den Nahverkehr in Schleswig-Holstein neu erfinden. Doch nicht alle sind begeistert.
Polizei blitzt in Aukrug: 18 Temposünder in nur 60 Minuten erwischt
Eine Stunde, 18 Raser, null Einsicht: Warum Autofahrer in Aukrug das Tempolimit ignorieren – obwohl Kinder und Menschen mit Behinderung gefährdet sind. Die Polizei zieht Konsequenzen.
SPD in Baden-Württemberg stürzt auf historisches Tief von 5,5 Prozent ab
Ein Absturz ohne Beispiel: Die SPD verliert drei Viertel ihrer Wähler. Während die AfD triumphiert, sucht die Partei verzweifelt nach einem Neuanfang.
Bayerns Rüstungsboom zwischen Drohnen, Lederjacken und TikTok-Spektakel
Markus Söder posiert mit Drohnen, während die CSU KI-Lederjacken postet. Ist das die Zukunft der bayerischen Rüstungspolitik – oder nur ein Social-Media-Gag? Die Grenzen zwischen Militärstrategie und Popkultur verschwimmen zusehends.
Sieben junge Talente steigen in die U13 der Bundesliga auf
Eine Übergabezeremonie voller Symbole und Süßigkeiten machte den Wechsel unvergesslich. Doch was steckt hinter der Idee – und warum ist sie mehr als nur ein Ritual?
Alison Hammonds peinlicher Patzer: Wie "Alvis" die Elvis-Presley-Fans aufbrachte
Ein kleiner Versprecher, große Empörung: Als die Moderatorin Elvis Presley plötzlich "Alvis" nannte, überschlugen sich die Kommentare. Doch wie nahm Priscilla Presley, seine Witwe, den Fauxpas eigentlich auf?
Frankfurts Bahnhofsviertel wird sicherer: Kriminalität sinkt nach neuem Sicherheitsplan
Mehr Polizei, KI-Kameras und schärfere Kontrollen zeigen Wirkung. Doch wie nachhaltig ist der Erfolg im einstigen Problemviertel? Die Zahlen überraschen.
Finanzkrise an Kieler und Flensburger Hochschulen droht mit Kürzungen bei Personal und Studiengängen
Deutsche Bank und Bahn fordern schnellere Integration von Asylsuchenden durch Arbeit und Sprachkurse
Niedersachsen kämpft mit dramatischem Ärztemangel auf dem Land – Patienten leiden unter langen Wegen
Özdemirs knapper Sieg in Baden-Württemberg entzweit CDU über Wahlkampfstrategie
Ein Wahlkrimi mit Folgen: Während Özdemir die Regierungsbildung plant, zerreißt Söders Kritik an "aggressiven Videos" die CDU. Was bedeutet das für die Zukunft des Landes?
Hessische Apothekerkammer senkt 2026 die Mitgliedsgebühren um die Hälfte
Eine seltene Entlastung für Apotheker: 2026 zahlen sie nur die Hälfte. Doch die Kammer warnt schon vor der nächsten Preisspirale. Was hinter der Entscheidung steckt.
Tim Mälzer und seine ungewöhnliche Beziehung zur Digitalisierung
Er ist ein TV-Star, aber sein Smartphone nutzt er kaum. Tim Mälzers analoge Gewohnheiten polarisieren – doch langsam öffnet er sich der digitalen Welt. Warum das spaltet.
Neue Radtour verbindet Lübecks Naturjuwelen mit maritimem Flair und Waldidylle
Von dichten Wäldern bis zum Ostseestrand: Diese Radtour zeigt Lübecks vielfältigste Seiten – und beginnt direkt am Bahnhof. Perfekt für Naturliebhaber mit Abenteuerlust.
Wiesbadens Kürbissuppenfest: Suppe gibt's nur für Sänger und Künstler
Wer in Wiesbaden Suppe wollte, musste singen oder performen. Das Fest vereinte Kunst, Gemüsesuppe und eine lebendige Tradition – ganz ohne Alltag.
Einkommenslücke zwischen Ost und West wächst trotz Milliardenhilfen erneut
Millarden flossen in den Osten – doch die Einkommenskluft bleibt. Während die prozentuale Lücke schrumpft, wächst der absolute Abstand auf 5.834 Euro pro Jahr.
Schwerins Buchstabenmuseum in Berlin schließt – doch die Rettung naht vielleicht aus Chemnitz
Ein Stück Berliner Stadtgeschichte verschwindet: Das Buchstabenmuseum gibt auf. Doch hinter den Kulissen kämpft ein Team um Barbara Dechant für ein Comeback – vielleicht im Sächsischen Industriemuseum.