Union Berlins Frauen kämpfen um den Klassenerhalt in der Bundesliga-Debütsaison
Hubertus CasparUnion Women Dissatisfied: 'Not What We Wanted' - Union Berlins Frauen kämpfen um den Klassenerhalt in der Bundesliga-Debütsaison
Union Berlins Frauenmannschaft kämpft mit einer schwierigen Premierensaison in der Bundesliga
Die erste Spielzeit in der höchsten Spielklasse verläuft für die Frauen von Union Berlin alles andere als reibungslos. Verletzungen und Niederlagen haben die Debütsaison stark belastet. Trotz der Herausforderungen gelang dem Team vor der Winterpause ein seltener Auswärtssieg.
Mit dem Ziel, sich im Mittelfeld der Tabelle zu etablieren, startete die Mannschaft in die Bundesliga. Doch nach 14 Spielen steht sie nur auf Platz neun – bei lediglich vier Siegen. Sieben Niederlagen erhöhten den Druck, sodass die Truppe deutlich hinter den anfänglichen Erwartungen zurückbleibt.
Verletzungen setzten dem Team besonders zu: Leistungsträgerinnen wie Korina Janez und Anna Aehling fielen lange aus. Auch die erst 23-jährige Abwehrspielerin Tomke Schneider verpasste wichtige Partien, darunter die Spiele gegen Nürnberg und Frankfurt. Ihre Abwesenheit schwächte die Defensive in einer anspruchsvollen Phase. Vor der Pause gelang Union mit dem 2:1 gegen den 1. FC Nürnberg jedoch ein Lichtblick in einer ansonsten enttäuschenden Saison. Nun liegt der Fokus auf Regeneration und Leistungssteigerung. Das Ziel für die Rückrunde ist klar: weniger Ausfälle und sechs Punkte mehr als in den ersten 14 Spielen. Die nächste Bewährungsprobe steht Ende Januar im Heimspiel gegen Bayer Leverkusen an.
Nach der Winterpause, die für Fitness- und Taktiktraining genutzt wurde, kehrt Union Berlins Frauenelf mit einem Heimspiel gegen Leverkusen auf den Platz zurück. Mit der Hälfte der Saison noch vor sich will das Team aus dem Abstiegskampf herausrücken und Schwung für die Zukunft aufbauen.