Unterrichtsausfälle in Westthüringen erreichen alarmierende 25 Prozent
Oliver LinkeUnterrichtsausfälle in Westthüringen erreichen alarmierende 25 Prozent
Unterrichtsausfälle an Schulen in Westthüringen erreichen besorgniserregende Ausmaße
Martin Henkel, CDU-Abgeordneter, hat die Situation scharf kritisiert und dringendes Handeln gefordert. Die Landesregierung räumt das Problem ein, betont jedoch, dass bereits Gegenmaßnahmen ergriffen worden seien.
Im Frühjahrstrimester 2025/26 fielen an der Staatlichen Regelschule Geisa 21,2 Prozent des Unterrichts ersatzlos aus. Besonders betroffen waren die Fächer Englisch, Mathematik und Sport. An der Ersten Gemeindeschule Bad Salzungen lag die Ausfallquote bei 24,2 Prozent, während die Staatliche Regelschule Dermbach sogar 25,7 Prozent der Stunden streichen musste.
Auch die Rhön-Ulstertal-Schule in Geisa verzeichnete eine hohe Zahl ausgefallener Unterrichtsstunden. Die meisten dieser Ausfälle blieben unkompensiert, was zu Wissenslücken bei den Schülerinnen und Schülern führt und die Lehrkräfte zusätzlich belastet. Henkel bezeichnete die Lage als „inakzeptabel“ und drängt die Staatliche Schulamt Westthüringen, noch vor Beginn des neuen Schuljahres zu handeln.
Die Landesregierung hat die Dimension des Problems anerkannt und verweist auf bestehende Lösungsansätze, darunter verbesserte Rekrutierungsstrategien und den Einsatz von Vertretungslehrkräften zur Überbrückung von Personalengpässen.
Doch der Druck auf die Behörde wächst, die Ausfallquoten zu senken und für mehr Stabilität zu sorgen. Die Schulen in der Region kämpfen weiterhin mit unbesetzten Unterrichtsstunden. Ohne weitere Maßnahmen könnten die Schülerinnen und Schüler auch künftig mit anhaltenden Störungen im Schulbetrieb konfrontiert sein.






