Urteilsverkündung im Mordprozess: Angeklagter ändert Aussage mehrfach
Dörthe ScheuermannTödlicher Herzstich: Angeklagter bestreitet Absicht - Urteilsverkündung im Mordprozess: Angeklagter ändert Aussage mehrfach
Am 23. März soll im Prozess gegen den angeklagten Mann, der beschuldigt wird, seine Partnerin getötet zu haben, das Urteil verkündet werden. Die Frau starb nach einem gewaltsamen Streit, bei dem sie tödlich erstochen wurde. Der Fall hat besondere Aufmerksamkeit erregt, da der Angeklagte seine Schilderung der Ereignisse mehrfach geändert hat.
Der Vorfall begann damit, dass der Angeklagte der Polizei zunächst mitteilte, ein anderer Mann sei für die Tat verantwortlich. Später gab er zu, gelogen zu haben, und behauptete, in einem Zustand von "Panik und Überforderung" gehandelt zu haben. Die Behörden nahmen ihn kurz darauf fest, nachdem seine falschen Aussagen aufgedeckt worden waren.
Vor Gericht änderte der Mann seine Aussage erneut und behauptete, das Opfer sei versehentlich gegen ein Messer gelaufen, das er in der Hand gehalten habe. Die Staatsanwaltschaft hingegen argumentiert, der Angriff sei vorsätzlich erfolgt. Sie schilderten, wie sich die Frau zur Wehr gesetzt habe, bevor sie in die Brust erstochen wurde.
Die Familie des Opfers sagte über die gewalttätige Vergangenheit des Angeklagten aus. Sie berichteten von früheren Vorfällen, darunter Blutergüsse und einen früheren Messerangriff. Diese Aussagen wurden als Belege für ein Muster missbräuchlichen Verhaltens vorgebracht.
Der Prozess begann im Oktober 2024, ohne dass seither nennenswerte öffentliche oder mediale Reaktionen bekannt geworden wären.
Die Jury wird ihre Entscheidung am 23. März bekannt geben. Dem angeklagten Mann werden Mord sowie falsche Beschuldigung vorgeworfen. Das Urteil wird darüber entscheiden, ob er strafrechtlich für den Tod der Frau zur Verantwortung gezogen wird.