17 June 2026, 19:47

Uwe Bolls Citizen Vigilante in Deutschland verboten – ist das Zensur oder Jugendschutz?

Vor der Veröffentlichung verboten: Deutschland lehnt Krimi-Film über Migranten ab

Uwe Bolls Citizen Vigilante in Deutschland verboten – ist das Zensur oder Jugendschutz?

Uwe Bolls neuer Film Citizen Vigilante in Deutschland blockiert

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Der neue Film von Uwe Boll, Citizen Vigilante, darf in Deutschland nicht veröffentlicht werden. Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) verweigerte eine Altersfreigabe, was einer faktischen Sperre für die Verbreitung über die gängigen Vertriebskanäle gleichkommt. Boll wirft der Behörde vor, die Entscheidung sei politisch motiviert und nicht auf Bedenken wegen der Gewaltdarstellung zurückzuführen.

Der Film erzählt die Geschichte von Armie Hammer in der Rolle des Sanders, eines Mannes, der nach wachsender Frustration über die zunehmende Straßenkriminalität das Recht selbst in die Hand nimmt. Die Handlung dreht sich um eine Selbstjustizfigur, die in der Öffentlichkeit Unterstützung findet, sowie um migrantische Täter, die in gewalttätige Straftaten verwickelt sind. Boll betont, die Darstellung von Massenvergewaltigern als junge Migranten basiere auf realen deutschen Kriminalstatistiken, in denen Ausländer bei Mord, Vergewaltigung und Messerattacken überproportional vertreten seien.

Boll argumentiert, die FSK nutze den Jugendschutz lediglich als Vorwand, um den Film zu unterdrücken. Die Gewaltdarstellung sei nicht extremer als in etablierten Action-Reihen wie John Wick oder The Equalizer, die in Deutschland ohne solche Einschränkungen erschienen seien. Der Regisseur sieht in dem Verbot zudem einen Teil einer größeren Tendenz deutscher Institutionen, Perspektiven zum Schweigen zu bringen, die die vorherrschenden politischen Narrative zur Migration infrage stellen.

Trotz des Rückschlags in Deutschland bleibt der Starttermin für Nordamerika am 19. Juni bestehen. Der Film wurde von realen Kriminalfällen in Deutschland inspiriert und thematisiert Sicherheitsfragen in Europa. Da die FSK eine Einstufung verweigert, ist eine legale Verbreitung in Deutschland unmöglich. Boll besteht darauf, dass die Themen und die Gewaltdarstellung des Films durch reale Ereignisse gerechtfertigt seien. Die Veröffentlichung in Nordamerika werde jedoch wie geplant erfolgen.

Quelle