03 March 2026, 03:12

VW sichert Arbeitsplätze bei PowerCo bis 2030 mit neuem Tarifvertrag

Eine Säulendiagramm auf einem weißen Hintergrund, das die Anzahl der Elektrofahrzeuge in den Vereinigten Staaten zeigt, mit Text, der einen Anstieg von BMWs Gesamtinstallationskapazität angibt.

Arbeitsplatzsicherheit für VW-Batterietochter vereinbart - VW sichert Arbeitsplätze bei PowerCo bis 2030 mit neuem Tarifvertrag

Volkswagen hat eine Tarifvereinbarung für seine Batteriesparte PowerCo ausgehandelt. Das Abkommen soll Arbeitsplätze am Standort Salzgitter bis Ende Februar 2030 sichern. Es umfasst zudem eine Lohnerhöhung für die Beschäftigten sowie Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Vereinbarung gilt für die Mitarbeiter der Batterieproduktion in Salzgitter, wo das Unternehmen seit Dezember vergangenen Jahres Zellen für Elektrofahrzeuge herstellt. Wird der Vertrag bis zum 28. Februar gebilligt, tritt er am 1. März 2026 in Kraft und läuft bis zum 31. Dezember 2030.

Laut den Bedingungen steigen die Grundlöhne um 5,5 Prozent. Zudem sind betriebsbedingte Entlassungen während der Laufzeit ausgeschlossen. Erstmals neu verhandelt werden können die Löhne ab dem 31. März 2027.

Das Abkommen garantiert den Beschäftigten und dem Standort langfristige Planungssicherheit. Während Volkswagen keine weiteren Produktionsstandorte für Batterien über Salzgitter hinaus bestätigt hat, gab es mit der IG Metall Gespräche über ein mögliches ACC-Werk in Kaiserslautern.

Der Tarifvertrag bietet den PowerCo-Mitarbeitern Arbeitsplatzgarantien und höhere Löhne. Bis zum Stichtag 28. Februar müssen beide Seiten zustimmen. Sobald der Vertrag in Kraft tritt, bleibt er mindestens bis 2030 unverändert gültig.