Warnstreiks im öffentlichen Dienst legen NRW und Hamburg lahm – was jetzt wichtig ist
Hubertus CasparWarnstreik bei Straßenunterhaltungsämtern - Glatte Straßen möglich - Warnstreiks im öffentlichen Dienst legen NRW und Hamburg lahm – was jetzt wichtig ist
Warnstreiks legen am Mittwoch weite Teile des öffentlichen Dienstes in Deutschland lahm
In mehreren Regionen Deutschlands kommt es am Mittwoch zu flächendeckenden Warnstreiks im öffentlichen Sektor, die erhebliche Behinderungen mit sich bringen werden. Betroffen sind vor allem der Straßenverkehr, Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen. Besonders hart getroffen werden die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Hamburg.
In Nordrhein-Westfalen wird der öffentliche Dienst einen ganzen Tag lang komplett bestreikt. Geschlossen bleiben Universitäten, Behörden, Gerichte sowie sechs große Universitätskliniken – darunter die Standorte in Aachen, Bonn und Köln. In Hamburg hatten die Arbeitsniederlegungen bereits früher begonnen: Von 2. bis 5. Februar waren Schulen, Feuerwehrwachen und Bezirksämter betroffen.
Auch der Straßenverkehr wird spürbar beeinträchtigt. Da sich Straßenwartungsteams an den Streiks beteiligen, kommt es zu Verzögerungen oder Ausfällen bei der Winterdiensteinsätze. Die Jann-Berghaus-Brücke in Leer (Ostfriesland) wird komplett gesperrt, während der Wesertunnel in der Wesermarsch nur teilweise passierbar sein wird. Autofahrer werden aufgefordert, bei schlechtem Wetter besonders vorsichtig zu fahren und mehr Zeit für ihre Fahrten einzuplanen.
Die aktuellen Warnstreiks folgen den bundesweiten Behinderungen im Öffentlichen Nahverkehr am 2. Februar. Bereits seit Beginn der Woche kommt es an Universitätskliniken in Kiel, Rostock und Greifswald zu Arbeitsniederlegungen, die teilweise bis zum 6. Februar andauern.
Die Streiks werden zentrale Dienstleistungen in zwei großen Bundesländern zum Erliegen bringen. Autofahrer müssen mit Sperrungen und Verspätungen rechnen, während Krankenhäuser und Schulen geschlossen bleiben. Die Behörden rufen Pendler dazu auf, sich auf die anhaltenden Auswirkungen der Arbeitskämpfe vorzubereiten.