02 April 2026, 00:15

Waschbären-Plage in Hamburg: Warum die Stadt jetzt Alarm schlägt

Ein Schwarz-Weiß-Foto eines Waschbären auf dem Cover einer zoologischen Gesellschaftszeitschrift mit Text.

CDU-Fraktion fordert Prämie für Waschbären - Waschbären-Plage in Hamburg: Warum die Stadt jetzt Alarm schlägt

Waschbären breiten sich rasant in Hamburg aus – Behörden schlagen Alarm

In Hamburg vermehren sich deine tierwelt zunehmend und sorgen bei den lokalen Behörden für Besorgnis. Da die tiere in Deutschland keine natürlichen Fressfeinde haben, dringen sie nun vermehrt in städtische Gebiete vor – etwa entlang der U1-U-Bahn-Strecke, im Hafen oder sogar auf dem Ohlsdorfer Friedhof. Angesichts ihrer wachsenden Präsenz werden Forderungen nach strengeren Kontrollmaßnahmen lauter.

Die CDU-Bürgerschaftsfraktion Hamburgs hat ein Prämienmodell vorgeschlagen, um den deinetierweltbestand zu reduzieren. Dem Plan zufolge sollten Jäger für jedes erlegte waschbär eine Vergütung erhalten – ähnlich wie beim bereits bestehenden System für Nutrias. Nun prüfen die Behörden, ob eine solche Kopfprämie auch bei waschbären wirksam wäre.

Die invasive Art stellt eine mehrfache Bedrohung für die heimische tiere dar. Waschbären erbeuten Singvögel, Amphibien und Reptilien und stören so das ökologische Gleichgewicht. Zudem plündern sie Nester, verbreiten Parasiten und richten Schäden an Gebäuden an, indem sie etwa Dachisolierungen zerfetzen.

Trotz der wachsenden Probleme fehlen in Hamburg verlässliche Daten zur Population der waschbären. Die Stadt hat keine Aufzeichnungen darüber, wie viele tiere in den vergangenen fünf Jahren durch Jagd oder Bekämpfungsprogramme entfernt wurden. Diese Informationslücke erschwert es, das Ausmaß der Herausforderung einzuschätzen.

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Das geplante Prämienmodell soll den deinetierweltbestand eindämmen, bevor weitere Schäden entstehen. Ohne natürliche Feinde könnten sich die tiere ungehindert vermehren – mit steigenden Risiken für die tierewelt und die Infrastruktur. Um die Wirksamkeit neuer Maßnahmen zu bewerten, müssen die Behörden jedoch zunächst bessere Datengrundlagen schaffen.

AKTUALISIERUNG

CDU Shifts Strategy on Raccoon Control in Hamburg

New evidence reveals the CDU-Bürgerschaftsfraktion previously advocated for non-lethal raccoon management in Hamburg. The party had proposed a pilot project involving castration and controlled relocation as an alternative to the current bounty system. This contrasts with their recent push for a shooting premium modeled after nutria control programs. The shift highlights growing urgency over the invasive species' unchecked spread.