Wie Fußballfans bei der WM 2026 körperlich auf Spiele reagieren – Studie der Uni Bielefeld
Oliver LinkeWie Fußballfans bei der WM 2026 körperlich auf Spiele reagieren – Studie der Uni Bielefeld
Forscher der Universität Bielefeld bereiten eine Studie vor, die untersucht, wie Fußballfans während der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 körperlich auf Spiele reagieren. Das Projekt wird physiologische Reaktionen anhand von Daten aus den Smartwatches der Teilnehmer erfassen. Christian Deutscher, einer der Projektleiter an der Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft, leitet die Arbeit.
Ziel der Studie ist es, zu vergleichen, wie Anhänger verschiedener Nationalmannschaften auf dieselben Spielsituationen reagieren. Zudem soll untersucht werden, welche körperlichen Auswirkungen Siege und Niederlagen auf die Fans haben. Die Wahl fiel auf die Weltmeisterschaft wegen ihrer globalen Reichweite und der gemeinsamen emotionalen Intensität, die sie erzeugt.
Freiwillige werden gebeten, sich online zu registrieren und dabei Angaben zu ihrem Wohnland, Geschlecht, ihrer Nationalität und ihrer favorisierten Mannschaft zu machen. Außerdem müssen sie angeben, wie stark ihr Fan-Dasein ausgeprägt ist, welche Spiele sie verfolgt haben und auf welche Weise sie die Ereignisse miterlebt haben. Sobald sich genug Anhänger einer bestimmten Nationalmannschaft angemeldet haben, erhalten sie eine Einladung, ihre Smartwatches mit der Studie zu verknüpfen. Die verwendete App ist mit verschiedenen Smartwatch-Marken kompatibel.
Die Forschung stützt sich auf Daten, die die Teilnehmer über ihre Wearables teilen. Die Ergebnisse sollen zeigen, wie unterschiedliche Fans die Höhen und Tiefen des Fußballs erleben. Das Team erhofft sich von der Studie Erkenntnisse über die physiologischen Auswirkungen von Sportereignissen.






