31 January 2026, 01:26

Wie Take Me Späti Berlins Nachtkultur zum YouTube-Hit macht

Ein Straßenfood-Stand mit Hühnerkebab auf Bananenblatt, Menschen, ein Fahrzeug, ein Pfahl und ein Tisch mit verschiedenen Gegenständen auf der linken Seite.

Wie Take Me Späti Berlins Nachtkultur zum YouTube-Hit macht

Sara Arslans YouTube-Serie Take Me Späti ist ein überraschender Erfolg geworden. Die Sendung lädt Gäste ein, um in Berlins spät geöffneten Spätis plaudernd den Abend zu verbringen – eine Mischung aus lockerem Gespräch und skurrilem Humor. Zwar sind die Gäste keine Prominenten mit breiter Bekanntheit, doch das Format hat seit seinem Start ein stetig wachsendes Publikum begeistert.

Inspiriert ist die Serie vom britischen Comedy-Format Chicken Shop Date, bei dem Stars bei frittiertem Hähnchen plaudern. Take Me Späti jedoch setzt auf eine eigene Note: Statt Fast Food steht der Berliner Kult-Späti im Mittelpunkt. Die Gespräche verlaufen ungezwungen, springen thematisch hin und her – ganz ohne Drehbuch.

Die Gäste stammen oft aus der Streaming- und Content-Creator-Szene, sind in Nischenkreisen bekannt, aber keine Mainstream-Stars. Trotzdem gehen Ausschnitte der Show regelmäßig viral. In der jüngsten Folge ist Mo Douzi zu Gast, ein selbsternannter Schlager-Rapper, den Arslan in einem Späti an der Kastanienallee interviewt. Sein Auftritt passt ins Konzept der Sendung, die lieber unbekanntere Talente als A-Promis in den Fokus rückt.

Anders als Chicken Shop Date – wo bereits Stars wie Billie Eilish zu Gast waren – lebt Take Me Späti von seinem unprätentiösen Charme. Die Serie beweist: Nicht Ruhm, sondern unterhaltsame Gespräche machen ihren Reiz aus.

Seit dem Start hat sich Take Me Späti eine treue Fangemeinde aufgebaut. Die Mischung aus Berlins Nachtkultur und ausgefallenen Gästen hält die Zuschauer bei der Stange. Mit viralen Clips und einem frischen Ansatz zeigt die Serie keine Ermüdungserscheinungen – im Gegenteil.