02 May 2026, 14:33

Willingmann fordert Energiewende als Rettung für Sachsen-Anhalts Arbeitsplätze

Liniengraph, der die erneuerbare Stromerzeugung nach Brennstoffart von 2000 bis 2040 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Willingmann fordert Energiewende als Rettung für Sachsen-Anhalts Arbeitsplätze

Am Tag der Arbeit bekräftigte Sachsens-Anhalts Energieminister Prof. Dr. Armin Willingmann seine Solidarität mit den Beschäftigten im gesamten Bundesland. Gleichzeitig nahm er zu drängenden wirtschaftlichen Herausforderungen Stellung – insbesondere zu den Folgen explodierender Energiekosten für Unternehmen und Haushalte.

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Willingmann kritisierte scharf diejenigen, die Arbeitnehmer für die aktuelle Wirtschaftslage verantwortlich machten. Er wies Vorwürfe zurück, wonach Homeoffice, Teilzeitarbeit oder eine bessere Work-Life-Balance die Kernprobleme seien. Stattdessen benannte er die stark gestiegenen Öl- und Gaspreise als eigentliche Belastung für Verbraucher und Betriebe, die Arbeitsplätze und Stabilität gefährdeten.

Der Minister forderte dringendes Handeln und rief Bundeswirtschaftsministerin Katerina Reiche auf, die deutsche Energiepolitik anzupassen. Angesichts der eskalierenden Iran-Krise und schwankender Spritpreise sei dies nun Priorität, betonte er. Bezahlbare und verlässliche Energie sei entscheidend für Wirtschaftswachstum und Arbeitsplatzsicherheit in der Region.

Als klare Lösung der Energiekrise skizzierte Willingmann den Ausbau erneuerbarer Energien, die Modernisierung der Stromnetze und den Ausbau von Speicherkapazitäten. Sachsen-Anhalt sei hier bereits Vorreiter, ziehe Unternehmen an und habe im Bereich der Erneuerbaren über 20.000 Arbeitsplätze geschaffen, so der Minister. Innovation und langfristiges Engagement seien der Schlüssel für künftigen wirtschaftlichen Erfolg.

Über die Energiefrage hinaus unterstrich Willingmann die Notwendigkeit, Zulieferer der Automobilindustrie zu unterstützen und Jobs in der chemischen Industrie zu sichern. Gerade diese Branchen seien durch steigende Kosten und instabile Lieferketten besonders gefährdet.

Willingmanns Aussagen machten deutlich, wie eng Energiepolitik, wirtschaftliche Stabilität und Arbeitsplatzsicherung miteinander verknüpft sind. Seine Forderungen nach Investitionen in Erneuerbare und Infrastruktur zielen darauf ab, Sachsen-Anhalt als Wirtschaftsstandort zu stärken und die Beschäftigten vor den Folgen der Energiepreiskrise zu schützen.

Quelle