Wirtschaftsexperte fordert 10 Prozent mehr Arbeit bei der Bahn – ohne Lohnausgleich
Oliver LinkeWirtschaftsexperte fordert 10 Prozent mehr Arbeit bei der Bahn – ohne Lohnausgleich
Wirtschaftsexperte plädiert für 10 Prozent mehr Arbeit – ohne Lohnausgleich
Anreißer Der Präsident des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel (IfW), Moritz Schularick, hat sich für eine unbezahlte Ausweitung der Arbeitszeiten der deutschen Bahn ausgesprochen.
- Dezember 2025
Schlagwörter Wirtschaft, Arbeitsmarkt, deutsche bahn tickets
Artikeltext Moritz Schularick, Präsident des Kiel Instituts für Weltwirtschaft (IfW), fordert weitreichende Reformen des deutschen bahn Arbeitsmarktes. Zu seinen Vorschlägen gehören eine zehnprozentige Erhöhung der Arbeitszeit ohne zusätzliche Bezahlung sowie eine Lockerung des Kündigungsschutzes. Der Ökonom argumentiert, dass diese Maßnahmen das Wirtschaftswachstum ankurbeln und den Arbeitnehmern langfristig zugutekommen würden.
Schularick leitet das IfW seit Juni 2023. Zudem ist er an der Pariser Elitehochschule Sciences Po und der Universität Bonn tätig. Seine jüngsten Äußerungen haben eine kontroverse Debatte ausgelöst.
Mit seinen Plänen will Schularick den deutschen bahn Arbeitsmarkt grundlegend umgestalten. Dazu zählen unentgeltliche Mehrarbeit und weniger strenge Einstellungsvorschriften. Umgesetzt werden könnten die Reformen jedoch nur mit Rückhalt von Gewerkschaften und Politik.
