Wohngeld 2024: Warum Millionen Haushalte leer ausgehen könnten
Steigende Mieten setzen einkommensschwache Haushalte und Rentner in Deutschland unter Druck. Viele sind auf Wohngeld angewiesen, um ihre Wohnkosten zu stemmen – doch die Unterstützung hat Grenzen. In diesem Jahr bleibt die Höhe der Leistung unverändert, die nächste Anpassung steht erst 2027 an.
Rund zwei Millionen Haushalte in Deutschland könnten Anspruch auf Wohngeld haben, doch nicht alle stellen einen Antrag. Die Hilfe wird individuell berechnet, wobei die monatlichen Zahlungen im Schnitt bei etwa 300 Euro liegen. Ob jemand Anspruch hat, hängt von der örtlichen Mietenhöhe, der Haushaltsgröße, dem Einkommen und steuerlichen Freibeträgen ab.
Wer bereits staatliche Leistungen wie Bürgergeld oder Sozialhilfe bezieht, kann kein Wohngeld beantragen. Eigentümer hingegen haben unter Umständen Anspruch auf einen Lastenzuschuss, eine separate Förderung für wohnungsbezogene Belastungen.
In Braunschweig unterstützt der SoVD (Sozialverband Deutschland) Bürger bei der Beantragung von Wohngeld. Die Beratung umfasst auch Anträge auf Lastenzuschuss sowie Fragen zu Rentenbezügen. Da die aktuellen Wohngeldsätze bis zum 1. Januar 2027 eingefroren bleiben und die Mieten weiter steigen, müssen berechtigte Haushalte strenge Kriterien erfüllen, um die Unterstützung zu erhalten. Lokale Organisationen wie der SoVD helfen Antragstellern, sich im Verfahren zurechtzufinden.






