07 June 2026, 18:30

Wohnungsnot in Deutschland: NKR fordert vereinfachte Baustandards und neue Verträge

Normenkontrollrat fordert Begrenzung von DIN-Standards im Wohnungsbau

Wohnungsnot in Deutschland: NKR fordert vereinfachte Baustandards und neue Verträge

Deutschlands Wohnungsnot zwingt Behörden zum Umdenken bei Bauregeln

Der Nationale Normenkontrollrat (NKR) fordert nun vereinfachte Baustandards, um die Kosten zu senken und den Wohnungsbau zu beschleunigen. Bundesministerien haben zudem Pläne für eine neue Vertragsform vorgelegt, die den Druck auf dem angespannten Immobilienmarkt verringern soll.

In einem aktuellen Positionspapier gibt der NKR Empfehlungen für das geplante Gebäudetyp-E-Gesetz der Regierung. Vorgeschlagen werden drei Stufen von Baustandards: eine Grundausführung, eine mittlere Kategorie und ein Premiumsegment. Bauherren könnten je nach Projekt die passende Stufe wählen, wobei die Grundvariante als Standard gelten soll.

Bei unklaren Vorschriften rät der NKR dazu, die Anforderungen herabzusetzen oder ganz zu streichen. Ziel ist es, die Baukosten zu drücken und den angespannten Wohnungsmarkt zu entlasten.

Unterdessen haben Bundesbauministerin Verena Hubertz und Justizministerin Stefanie Hubig zentrale Details zum Gebäudetyp-E-Vertrag bekannt gegeben. Das Justizministerium plant, in den kommenden Monaten einen Gesetzentwurf vorzulegen – ein weiterer Schritt zur Reform der Bauvorschriften.

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Die vorgeschlagenen Änderungen sollen den Bauprozess vereinfachen und Wohnraum erschwinglicher machen. Falls verabschiedet, könnten die neuen Standards die Planung und Genehmigung von Gebäuden in Deutschland grundlegend verändern. Der Entwurf wird nun zur weiteren Prüfung und Debatte vorgelegt.

Quelle