21 January 2026, 11:15

Zigaretten-Schmuggel in Deggendorf: 7.800 Stangen im Autoradio versteckt

Eine alte deutsche Zigarettenkarte mit einer Feldillustration und beschreibendem Text.

Zoll findet fast 8.000 geschmuggelte Zigaretten in Jukebox - Zigaretten-Schmuggel in Deggendorf: 7.800 Stangen im Autoradio versteckt

Zollbeamte in Deggendorf haben bei einer Kontrolle auf der Autobahn A3 einen Zigaretten-Schmuggelversuch aufgedeckt, nachdem sie einen 22-jährigen Fahrer angehalten hatten. Der Mann gab zunächst an, nur 800 Zigaretten bei sich zu führen – eine Menge, die noch im legalen Rahmen liegt. Doch die Beamten wurden misstrauisch, als sie das Autoradio des Fahrzeugs genauer unter die Lupe nahmen.

Der Vorfall ereignete sich, als die Behörden den Autofahrer im Landkreis Deggendorf aus dem Verkehr zogen. Bei der anschließenden Kontrolle fiel den Zöllnern auf, dass das Musiksystem des Wagens ungewöhnlich aussah, als sei es verändert worden. Bei einer genaueren Überprüfung entdeckten sie schließlich 7.800 nicht deklarierte Zigaretten, die im Inneren versteckt waren.

Der Fahrer hatte zwar bereits die mitgeführten 800 Zigaretten angegeben, doch der verborgene Vorrat überschritt die erlaubte Menge bei Weitem. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Zigaretten aus Bulgarien eingeschmuggelt wurden. Dem Mann droht nun ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung. Die Behörden schätzen die hinterzogenen Abgaben auf die undeklarierte Ware auf etwa 1.610 Euro.

Sowohl die angegebenen als auch die beschlagnahmten Zigaretten bleiben vorerst in Verwahrung des Zolls. Gegen den Fahrer wird wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung ermittelt; die genauen Konsequenzen hängen vom Ausgang der Untersuchungen ab. Was als Routinekontrolle begann, brachte am Ende weit mehr ans Licht, als zunächst erwartet.