06 February 2026, 21:40

Zoo in Thüringen startet makabre Aktion: Jungennamen für Kakerlaken – die dann gefressen werden

Zwei Küchenschaben beim Paarungsakt auf einer violetten Blume, mit unscharfem Hintergrund.

"Kakerlaken-Karma": Zoo gewährt Sponsoring für die Rache - Zoo in Thüringen startet makabre Aktion: Jungennamen für Kakerlaken – die dann gefressen werden

Zoo auf der Altenburger Insel in Thüringen startet skurrile Aktion namens Jungennamen-Karma

Für fünf Euro können Besucher im Zoo einem Jungennamen einer Kakerlake geben – und dann zusehen, wie sie von einem anderen Tier verspeist wird. Die Einrichtung wirbt damit als verspielte Möglichkeit, "ganz besondere" Männer zu ehren oder sich von vergangenen Beziehungen zu verabschieden.

Die Kampagne ist Teil eines humorvollen Alternativprogramms zum Valentinstag und bietet eine ungewöhnliche Abkehr von klassischen romantischen Gesten.

Bei der Jungennamen-Karma-Aktion können Teilnehmer einer lebenden Kakerlake einen Jungennamen geben, die anschließend an eines der Zootiere – etwa ein Reptil oder einen Vogel – verfüttert wird. Die Zoo-Verantwortlichen bewerben das Ganze als scherzhafte Methode, um alte Flammen loszuwerden oder jemanden auf besonders einprägsame Weise zu feiern.

Wer es lieber herzlich mag, kann für denselben Preis stattdessen die Patenschaft für einen Rosenkäfer übernehmen und ihn nach einem geliebten Mann benennen – eine sanftere Valentinstags-Hommage. Die Aktion wird als augenzwinkernde Idee beworben, doch Stand Februar 2026 liegen noch keine öffentlichen Reaktionen aus sozialen Medien oder thüringischen Lokalblättern vor.

Das Jungennamen-Karma verleiht dem Zoobesuch eine makaber-humorvolle Note: Teilnehmer können symbolisch "Abschied nehmen" und gleichzeitig das Fütterungsprogramm des Zoos unterstützen. Zusammen mit der Käfer-Patenschaft bietet die Aktion damit zwei völlig unterschiedliche Wege, den Valentinstag zu begehen.