3.000 Demonstranten in Leipzig – Polizei zieht Bilanz nach friedlichem Protesttag
Siegrid RöhrichtPolizei: 'Störungsfreier Verlauf' bei Demo - 3.000 Demonstranten in Leipzig – Polizei zieht Bilanz nach friedlichem Protesttag
Pro-palästinensische Demonstration in Leipzig mit über 3.000 Teilnehmern weitgehend friedlich beendet
Eine pro-palästinensische Kundgebung in Leipzig ging am Samstagabend nach mehreren Versammlungen mit mehr als 3.000 Teilnehmenden zu Ende. Die Polizei griff vereinzelt ein, nachdem es zu Verstößen gekommen war – darunter gegen das Verbot von Gesichtsbedeckungen.
Die größte Demonstration zählte rund 1.400 Menschen. Im Laufe des Tages nahm die Teilnehmerzahl spürbar ab. Die Behörden bezeichneten die Veranstaltung insgesamt als weitgehend friedlich und gut organisiert.
Nach vorübergehenden Einschränkungen kehrte der öffentliche Nahverkehr in der Region zum Normalbetrieb zurück. Dennoch blieb die Polizeipräsenz im Stadtzentrum erhöht. Beamte aus mehreren Bundesländern, darunter Berlin, Bayern und Thüringen, unterstützten die Leipziger Kollegen während des Einsatzes. Dieselben Verstärkungskräfte waren bereits beim Spiel FC Bayern München gegen RB Leipzig am 17. Januar 2026 im Einsatz gewesen. Dazu zählten Bereitschaftspolizeien der Länder, das Landeskriminalamt sowie die Bundespolizei, die allesamt unter der Leitung der Leipziger Polizei agierten.
Die Proteste endeten ohne größere Zwischenfälle, auch wenn es zu einzelnen Verstößen kam. Mit der Wiederherstellung des regulären Nahverkehrs kehrte die Stadt zur Normalität zurück. Die Polizei bleibt vorsorglich mit Streifen in der Innenstadt präsent.