30 April 2026, 16:56

63-Jähriger überwindet nach 26 Jahren seine Angst vor dem Hamburger Dom

Eine Achterbahn auf dem Gipfel eines Hügels unter einem bewölkten Himmel, umgeben von Stützstrukturen.

63-Jähriger überwindet nach 26 Jahren seine Angst vor dem Hamburger Dom

Ein langjähriger Bewohner des Hamburger Heiligengeistfelds hat dank zweier hartnäckiger Freunde endlich eine Angst überwunden. 26 Jahre lang lebte der 63-Jährige in der Nähe des Hamburger Doms, des berühmten Volksfests, das dreimal jährlich in St. Pauli stattfindet. Trotz des ständigen Lärms und Treibens hatte er die Fahrgeschäfte stets gemieden und sie lieber aus sicherer Distanz beobachtet.

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Die Idee, es einmal selbst zu versuchen, kam von zwei Freunden – einer von ihnen ein begeisterter Fan der Dom-Attraktionen. Sie überredeten den zögerlichen Hamburger, in eine "Aussichtsgondel" einzusteigen, die sich 70 Meter in die Höhe erhebt. Bevor er zustimmte, stellte er eine klare Bedingung: "Wer mit mir hochfährt, fährt auch mit mir wieder runter."

Das Erlebnis selbst verlief reibungslos, änderte aber wenig an seiner Einstellung zu Höhen. Jahrelang hatte der Bewohner von seinem Balkon aus die immer extremeren Attraktionen des Doms beobachtet – oft mit Zweifeln an deren Sicherheit. Die Schreie der Fahrgäste am Abend waren zu einer vertrauten Geräuschkulisse seines Lebens in Dom-Nähe geworden.

Risikobereitschaft lag ihm nie – nicht einmal beim Lotto spielen. Dieses kurze Abenteuer blieb eine Ausnahme, kein neuer Lebensstil. Die Gondelfahrt markierte einen seltenen Moment der Kühnheit für jemanden, der unnötige Risiken meidet. Zwar war der Aufstieg zu bewältigen, doch eine Wiederholung ist nicht geplant. Die imposanten Attraktionen des Hamburger Doms wird er wohl weiterhin lieber vom Boden aus bewundern – oder vom Balkon.

Quelle