71-Jähriger überlebt Kitesurf-Drama in eiskaltem Ostseewasser vor Rügen
Oliver LinkeRetten aus der Kälte - Kitesurfer vor Rügen gestrandet - 71-Jähriger überlebt Kitesurf-Drama in eiskaltem Ostseewasser vor Rügen
71-Jähriger Kitesurfer an Neujahr aus eiskaltem Wasser vor Rügen gerettet
Ein 71-jähriger Kitesurfer wurde am Neujahrstag aus den eiskalten Gewässern vor Rügen gerettet, nachdem sich seine Leinen verfangen hatten. Der Mann, dessen Name nicht bekannt gegeben wurde, wurde von Feuerwehrleuten aus dem etwa 4 °C kalten Wasser gezogen. Die Behörden warnten später eindringlich vor den extremen Gefahren des Kitesurfens in kaltem Wasser.
Der Vorfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden des 1. Januar in der Nähe von Baabe auf der Insel Rügen. Die Leinen des Kitesurfers verhedderten sich an einer Vorrichtung zur Vertäuung von Fischereibooten, sodass er sich nicht mehr befreien konnte. Da er sich nicht selbst lösen konnte, rief er um Hilfe, während die eisige Kälte des Wassers ihm zunehmend zusetzte.
Ein Rettungsboot und ein Boot der Wasserschutzpolizei eilten zur Unglücksstelle. Die Feuerwehrkräfte erreichten den völlig erschöpften Mann, der bereits unter schwerer Unterkühlung litt, und zogen ihn aus dem Wasser. Er wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht.
Nach der Rettung gab die Wasserschutzpolizei eine öffentliche Warnung heraus. Sie betonte die Risiken des Kitesurfens in kaltem Wasser, darunter den Kälteschock und die schnelle körperliche Erschöpfung. Die Behörde rief Kitesurfer dazu auf, stets spezielle Kälteschutzkleidung zu tragen und die vorgeschriebene Sicherheitsausrüstung mitzuführen.
Der Mann überlebte das Drama dank des Einsatzes der Rettungskräfte. Sein Fall veranlasste die Behörden, erneut vor den Gefahren des Kitesurfens bei Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt zu warnen. Die zuständigen Stellen raten nach wie vor zu äußerster Vorsicht bei winterlichen Wassersportaktivitäten.