25 April 2026, 06:39

AfD lehnt Ilse Aigner als Bundespräsidentin ab – Vorwürfe der Parteilichkeit

Deutsches Propagandaplakat der NSDAP mit zwei Männern auf einem Sofa.

AfD lehnt Ilse Aigner als Bundespräsidentin ab – Vorwürfe der Parteilichkeit

Die Alternative für Deutschland (AfD) hat sich gegen eine mögliche Kandidatur von Ilse Aigner für das Amt der Bundespräsidentin ausgesprochen. AfD-Co-Vorsitzende Alice Weidel kritisierte Aigner scharf und warf ihr vor, in politischen Ämtern nicht die nötige Neutralität zu wahren. Im Mittelpunkt des Streits steht die Frage, ob Aigner im Falle einer Wahl alle politischen Kräfte fair vertreten könnte.

Ilse Aigner, Mitglied der CSU, gilt als mögliche Kandidatin für das höchste repräsentative Staatsamt Deutschlands. Zu ihren Erfahrungen zählt unter anderem ihr Amt als Präsidentin des Bayerischen Landtags. Gerade diese Laufbahn hat jedoch vonseiten der AfD harte Kritik ausgelöst.

Die AfD erklärt Aigner aufgrund ihrer bisherigen Amtsführung für ungeeignet für das Präsidentenamt. Alice Weidel betonte, eine Bundespräsidentin müsse sich das Vertrauen aller politischen Lager erarbeiten. Aigners Handeln deute laut Weidel jedoch darauf hin, dass sie die Interessen ihrer Partei über die Rechte der Opposition stelle.

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Weidel ging noch einen Schritt weiter und warf Aigner vor, ihre CSU-Zugehörigkeit nicht ausreichend von ihren offiziellen Pflichten trennen zu können. Die Ablehnung der AfD unterstreicht Bedenken hinsichtlich der notwendigen Überparteilichkeit im Präsidentenamt. Die Partei besteht darauf, dass das Amt eine Persönlichkeit erfordere, die sich über parteipolitische Interessen erheben könne.

Die Ablehnung von Aigners Kandidatur durch die AfD konzentriert sich auf ihre bisherige Rolle als Parlamentspräsidentin. Die Haltung der Partei spiegelt Zweifel wider, ob sie als einigende Figur wirken könnte. Nun wird sich zeigen, ob andere Parteien diese Bedenken teilen oder ihre Nominierung unterstützen werden.

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