Berlin-Halbmarathon: Petros jagt 59-Minuten-Grenze – Krause will Comeback feiern
Oliver LinkeBerlin-Halbmarathon: Petros jagt 59-Minuten-Grenze – Krause will Comeback feiern
Berlin-Halbmarathon: Amanal Petros jagt historischen Rekord – Gesa Krause will Rückschlag vergessen
Beim Berlin-Halbmarathon an diesem Sonntag wird Amanal Petros eine historische Leistung anstreben. Der deutsche Läufer will seinen eigenen Nationalrekord brechen und erneut unter 60 Minuten bleiben. Gleichzeitig kehrt Gesa Krause nach einem enttäuschenden Rennen im vergangenen Jahr zurück – diesmal mit der Hoffnung auf ein stärkeres Finish.
Petros schrieb 2023 Geschichte, als er den Berlin-Halbmarathon in 59:31 Minuten beendete und damit als erster Deutscher die Ein-Stunden-Marke unterbot. Jetzt will er sich der 59-Minuten-Grenze weiter annähern. Die flache, schnelle Strecke kommt seinem Laufstil entgegen, und gut vorbereitet geht er mit Selbstvertrauen an den Start. Ideale Bedingungen – Temperaturen zwischen 8 und 9 Grad Celsius – könnten ihm zusätzlich in die Karten spielen.
Krause hingegen hatte im letzten Jahr mit einem zu schnellen Start zu kämpfen, was sie in den letzten Kilometern teuer zu stehen kam. Diesmal setzt sie auf ein kontrollierteres Tempo. Der Berlin-Halbmarathon bildet für sie den Abschluss der Frühlingsaison; erst Mitte Juni wird sie wieder auf der Bahn an den Start gehen. Dann richtet sich ihr Fokus auf die Leichtathletik-EM in Birmingham Mitte August.
Bisher hat kein anderer deutscher Läufer offiziell auf heimischem Boden die 60-Minuten-Marke im Halbmarathon unterboten – was Petros' Vorhaben noch bedeutender macht. Er wird mit dem Ziel antreten, seinen eigenen Rekord zu übertreffen. Krause hingegen will den Rückschlag des Vorjahres hinter sich lassen. Beide erwarten eine schnelle Strecke – die Voraussetzungen für ein spannendes Rennen sind damit gegeben.






