Berlin Recycling Volleys sichern sich den zehnten Meistertitel in Serie – doch der Umbruch kommt
Oliver LinkeBerlin Recycling Volleys sichern sich den zehnten Meistertitel in Serie – doch der Umbruch kommt
Berlin Recycling Volleys holen sich die zehnte deutsche Volleyball-Meisterschaft in Folge
Die Berlin Recycling Volleys haben mit einem souveränen 3:0-Sieg im Finale gegen die SVG Lüneburg ihren zehnten deutschen Meistertitel in Serie gesichert. Trotz des Triumphs steht der Verein vor großen Veränderungen zur kommenden Saison.
Der Meisterschaftserfolg markiert einen weiteren Meilenstein für die Berliner Mannschaft. Der klare Finalsieg verlängerte ihre ungeschlagene Serie in den entscheidenden Spielen um den Titel. Doch die Saison selbst war von Höhen und Tiefen geprägt und ließ Raum für Verbesserungen.
Mehrere Leistungsträger werden den Verein im Sommer verlassen, darunter Jake Hanes, Nehemiah Mote und Moritz Reichert – Teil einer Gruppe von mindestens sieben Abgängen. Gleichzeitig bleiben Ruben Schott und Florian Krage-Brewitz dem Team erhalten und sorgen so für Kontinuität.
Der Club hat sein Kader bereits mit zwei Neuzugängen verstärkt: Louis Kunstmann wechselt vom VfB Friedrichshafen nach Berlin, während Erik Shoji zurückkehrt, nachdem er bereits zwischen 2014 und 2016 für die Hauptstädter gespielt hatte.
Abseits des Platzes bleibt die Trainersituation ungewiss. Noch steht nicht fest, wer die Mannschaft als neuer Cheftrainer übernehmen wird, was eine Führungslücke hinterlässt. Geschäftsführer Kaweh Niroomand hat sein Ziel klar formuliert: Eine weitere unbeständige Saison soll im nächsten Jahr vermieden werden.
Das Team steht nun vor einer Übergangsphase mit zahlreichen Abgängen und neuen Gesichtern. Shojis Rückkehr und Kunstmanns Verpflichtung bringen Erfahrung mit, doch die vakante Trainerposition sorgt für Unberechenbarkeit. Die Fans werden gespannt verfolgen, wie sich der Verein nach einer weiteren Titelverteidigung neu aufstellt.






