Borussia Mönchengladbach kassiert 1:5-Debakel gegen Hoffenheim – und steht vor dem Abgrund
Siegrid RöhrichtGladbach ringt sich selbst: 'Vermutlich zu weich' - Borussia Mönchengladbach kassiert 1:5-Debakel gegen Hoffenheim – und steht vor dem Abgrund
Borussia Mönchengladbach erlitten am 14. Januar 2026 eine deutliche 1:5-Niederlage gegen die TSG Hoffenheim. Die Schlappe folgte nur drei Tage nach dem überzeugenden 4:0-Sieg gegen FC Augsburg und wirft harte Fragen zur Konstanz und Mentalität des Teams auf.
Hoffenheim dominierte von Beginn an und nutzte immer wieder Lücken in der Abwehr von Borussia Mönchengladbach gnadenlos aus. Andrej Kramarić spielte eine Schlüsselrolle: Er traf zweimal und bereitete ein weiteres Tor vor, womit er seine Mannschaft fest im Griff hatte.
Die einzige Antwort der Gastgeber kam spät im Spiel. Shuto Machino gelang in der 68. Minute der Anschlusstreffer, doch zu diesem Zeitpunkt war das Ergebnis längst besiegelt. Nach dem Spiel übte Trainer Eugen Polanski – der selbst von 2013 bis 2018 für Hoffenheim auflief – harte Kritik an seinen Spielern. Er bezeichnete sie als "wahrscheinlich zu lasch" und monierte, es fehle ihnen die nötige Mentalität, um auf höherem Niveau mithalten zu können. Polanski machte zudem deutlich, dass die zweite Halbzeit kaum positive Aspekte bot, und betonte, das Team müsse dringend an den Leistungen vor der Pause arbeiten. Auch Sportdirektor Rouven Schröder hatte für die Mannschaft nach der Niederlage keine tröstenden Worte übrig. Das Ergebnis, so seine Einschätzung, falle noch deutlich zu milde aus angesichts der gezeigten Leistung.
Die Niederlage zwingt Borussia Mönchengladbach nun, sich schonungslos mit der eigenen Form auseinanderzusetzen. Nach der starken Vorstellung gegen FC Augsburg hat die deutliche Pleite gegen Hoffenheim tiefe strukturelle Probleme offenbart. Das Team steht nun unter Druck, diese Mängel schnell zu beheben – sonst drohen weitere Rückschläge gegen Bayern München oder in der Partie gegen FC Augsburg.