10 May 2026, 02:26

Bundesnetzagentur beruhigt: Deutsche Gasreserven sind sicher – trotz Kritik

Eine Säulendiagramm, das die Abhängigkeit Europas von russischem Erdgas zeigt, mit Prozentangaben und Texten, die die Investitionsniveaus angeben.

Bundesnetzagentur beruhigt: Deutsche Gasreserven sind sicher – trotz Kritik

Bundesnetzagentur entkräftet Bedenken bei deutschen Gasreserven

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Die Bundesnetzagentur hat Sorgen über die Gaslagerbestände in Deutschland zurückgewiesen. Klaus Müller, der Präsident der Behörde, betonte, dass die aktuellen Vorräte sicher seien und es keinen Grund zur Panik gebe. Gleichzeitig räumte er ein, dass Händler weiterhin eine zentrale Rolle bei der Stabilisierung der Versorgung spielten.

Kritiker hatten zuvor Alarm geschlagen und auf angeblich unzureichende Gasreserven hingewiesen. Müller entgegnete, dass zwar eine vollständige Befüllung der Speicher bis Mitte Mai wünschenswert erscheinen möge, dies jedoch weder wirtschaftlich sinnvoll noch technisch zwingend erforderlich sei. Er verwies darauf, dass die großen Kavernenspeicher in Deutschland bei Bedarf innerhalb von 30 Tagen aufgefüllt werden könnten.

Allein in den vergangenen zwei Wochen seien die Lagerbestände bereits um drei Prozentpunkte gestiegen. Müller hob zudem die Bedeutung der vier Flüssiggas-Terminals (LNG) an Nord- und Ostsee hervor, die im vergangenen Winter maßgeblich zur Versorgungssicherheit beigetragen hätten. Zwar bleibe die Speicherung wichtig, doch der extreme Fokus der Jahre 2022 und 2023 sei nicht mehr in gleichem Maße notwendig.

Die Verantwortung für die Versorgungssicherheit liege weiterhin bei den Händlern. Die Einschätzung der Bundesnetzagentur deutet darauf hin, dass die bestehenden Maßnahmen und die Infrastruktur ausreichenden Schutz vor Engpässen bieten.

Mit der Aussage will die Behörde die öffentliche Besorgnis dämpfen und das Vertrauen in das System stärken. Da die Speicherkapazitäten kurzfristig aufgefüllt werden können und die LNG-Terminals die Importe sichern, präsentiert sich die deutsche Gasversorgung stabil. Müllers Äußerungen unterstreichen, dass die Lage nicht mehr die gleiche Dringlichkeit erfordert wie in den Vorjahren.

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