Daiichi Sankyo setzt auf Deutschland mit Milliardeinvestition in Bayern
Oliver LinkeDaiichi Sankyo setzt auf Deutschland mit Milliardeinvestition in Bayern
Daiichi Sankyo kündigt trotz Branchenbedenken Milliardeinvestition in Deutschland an
Der japanische Pharmakonzern Daiichi Sankyo will rund eine Milliarde Euro in seinen Standort Pfaffenhofen investieren – ein klares Bekenntnis zu Deutschland, während andere Unternehmen ihre Aktivitäten im Land zurückfahren.
Das Unternehmen wird sein Forschungs- und Produktionszentrum in Pfaffenhofen, Bayern, ausbauen. Der Standort ist bereits das größte Werk von Daiichi Sankyo außerhalb Japans, und die neue Investition zählt zu den größten in der Unternehmensgeschichte.
Benoit Creveau, Deutschland-Chef des Konzerns, betonte das Festhalten am Wachstumskurs. Zwar bezeichnete er aktuelle Entwürfe für eine Reform der gesetzlichen Krankenversicherung als enttäuschend, doch ein Stopp der Expansion sei nie in Betracht gezogen worden. Creveau unterstrich zudem, dass Deutschland für das Unternehmen nach wie vor ein zentraler Markt bleibe.
Ausschlaggebend für die Investitionsentscheidung waren die starken lokalen Verbindungen: langjährige Partnerschaften mit Forschungseinrichtungen, der Zugang zu qualifizierten Fachkräften und zuverlässige Zulieferer spielten eine entscheidende Rolle.
Mit der Milliardeinvestition festigt Daiichi Sankyo seine Präsenz in Deutschland. Der Ausbau in Pfaffenhofen sichert Arbeitsplätze und stärkt die Bedeutung des Standorts. Trotz der Herausforderungen für die Branche sendet das Unternehmen damit ein klares Vertrauenssignal an den Pharmastandort Bayern.
