Deutsche Bahn baut Führung ab – und warnt vor Verspätungen 2026
Hubertus CasparHalb Milliarden Euro Einsparungen: Bahn-Chefin Palla will Vorstand verschlanken - Deutsche Bahn baut Führung ab – und warnt vor Verspätungen 2026
Deutsche Bahn spart Kosten und baut Führungsebene unter neuer Chefin Evelyn Palla um
Seit Anfang Oktober 2025 leitet Evelyn Palla den Konzern und hat bereits angekündigt, 21 der 43 Führungspositionen unter dem Vorstand abzubauen. Mit den Maßnahmen sollen jährlich 500 Millionen Euro eingespart werden, während die Kernfunktionen des Schienenverkehrs erhalten bleiben.
Gleichzeitig warnte Palla die Fahrgäste vor weiteren Verspätungen im Jahr 2026 – allein 28.000 Baustellen sind im gesamten Netz geplant.
Pünktlichkeit bleibt ein wachsendes Problem für die Deutsche Bahn, besonders nach den massiven Behinderungen durch das harte Winterwetter im Januar. Vor allem der Fernverkehr leidet unter den Folgen, nicht zuletzt wegen der maroden Infrastruktur.
Um die finanziellen und betrieblichen Herausforderungen zu bewältigen, strafft Palla die Managementstruktur. Von den 43 Positionen fallen 21 weg, wobei der Fokus auf Funktionen liegt, die direkt die Servicequalität verbessern. Die Umstrukturierung soll jährlich 500 Millionen Euro einsparen.
Das Jahr 2026 wird zum "Baustellen-Rekordjahr" mit 28.000 Arbeitsstellen. Das belastet das ohnehin angespannte System zusätzlich und macht pünktliche Fahrten noch schwieriger. Palla hat Reisende bereits darauf vorbereitet, dass sie sich auf ein weiteres schwieriges Jahr einstellen müssen.
Die Veränderungen unter Pallas Führung werden die Managementstruktur der Deutschen Bahn grundlegend verändern. Das Unternehmen will Kosten senken, ohne die essenziellen Bahnleistungen zu gefährden. Doch die Fahrgäste müssen sich auf anhaltende Verspätungen einstellen, während 2026 die großen Bauvorhaben weiterlaufen.