Deutschland startet mit Top-Athleten und Goldambitionen bei den Winter-Paralympics
Siegrid RöhrichtDeutschland startet mit Top-Athleten und Goldambitionen bei den Winter-Paralympics
Deutschland geht mit starkem Team bei den Winter-Paralympics an den Start
Die deutsche Mannschaft wird mit erfahrenen Athleten in fünf Sportarten antreten und strebt einen Platz unter den Top sechs der Medaillenwertung an.
Zu den Teilnehmern zählt Andrea Eskau, eine Veteranin, die bereits an ihren neunten Paralympics teilnimmt. Mit acht Goldmedaillen bei Sommer- und Winterspielen gehört sie zu den erfolgreichsten deutschen Paralympioniken.
Das deutsche Team wird in 79 Medaillenentscheidungen across sechs Sportarten antreten, allerdings nicht im Rollstuhl-Curling. Die alpine Skifahrerin Andrea Rothfuss, eine weitere Schlüsselathletin, bestreitet ihre sechsten Winter-Paralympics. 2014 gewann sie in Sotschi Gold im Slalom.
Deutschland führt die ewige Bestenliste der Winter-Paralympics mit 141 Goldmedaillen an, knapp vor Norwegen auf Platz zwei. Die USA folgen mit 117 Goldmedaillen auf Rang drei. Während keine Gesamtmedaillenbilanz vorliegt, holte das Team in der Vergangenheit 28 Medaillen bei Örnsköldsvik 1976 und 19 bei Peking 2022.
Hinter den Athleten steht ein 49-köpfiges Betreuerteam aus Trainern, Ärzten, Betreuern und Physiotherapeuten. Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) hat zudem sieben Guides nominiert, die sehbehinderte Sportler während der Wettbewerbe unterstützen.
Mit einer gut aufgestellten Mannschaft und einer langen Erfolgsgeschichte geht Deutschland in die Winter-Paralympics. Athleten wie Eskau und Rothfuss sollen den Medaillenspiegel weiter aufstocken. Die Spiele werden zeigen, ob Deutschland seine Spitzenposition in der ewigen Goldmedaillenwertung verteidigen kann.