03 January 2026, 14:51

Festnahme nach Raubversuch mit Attrappe am Würzburger Hauptbahnhof

Eine kleine Puppe mit einer Waffe auf einem Tisch.

Versuchter bewaffneter Raub und Bedrohung am Hauptbahnhof - Mann in Haft - Festnahme nach Raubversuch mit Attrappe am Würzburger Hauptbahnhof

41-Jähriger nach mutmaßlichem Raubversuch mit Attrappe am Würzburger Hauptbahnhof festgenommen

Ein 41-jähriger Mann wurde am Würzburger Hauptbahnhof festgenommen, nachdem er angeblich versucht haben soll, mit einer Schusswaffen-Attrappe zwei Geschäfte zu überfallen. Der Vorfall ereignete sich am Freitag, dem 2. Januar 2026, als der Verdächtige zunächst eine Bäckerei in der Nähe und anschließend einen Lebensmittelladen ins Visier nahm. Die Polizei bestätigte, dass der Mann zudem mehrere Reisende bedroht hatte, bevor er überführt werden konnte.

Der Täter betrat zunächst die Bäckerei in der Nähe und zeigte dabei eine vermeintliche Pistole vor. Später zeigte die Überwachungskamera, dass es sich um eine Attrappe handelte. Ein Mitarbeiter erkannte schnell, dass die Waffe unecht war, und weigerte sich, Geld oder Waren herauszugeben.

Anschließend begab sich der Mann in einen nahegelegenen Supermarkt, wo er erneut versuchte, Lebensmittel und Bargeld an sich zu bringen. Reisende am Bahnhof bemerkten sein auffälliges Verhalten und alarmierten die im Streifendienst befindlichen Bundespolizisten. Die Beamten nahmen ihn noch im zweiten Geschäft fest, bevor er fliehen konnte. Die Ermittler identifizierten den Verdächtigen als einen 41-jährigen Syrer mit Vorstrafen. Er war der Polizei bereits wegen früherer Eigentums- und Gewaltdelikte bekannt.

Nach seiner Festnahme erhob die Staatsanwaltschaft Anklage wegen versuchten Raubes, Bedrohung sowie Verstößen gegen das deutsche Waffengesetz. Ein Richter prüfte den Fall am folgenden Tag und erließ einen Haftbefehl. Der Beschuldigte bleibt bis auf Weiteres in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen andauern.

Ihm drohen nun mehrere Anklagepunkte, darunter versuchter Raub und Waffenrechtsverstöße. Die Untersuchungshaft wurde nach einer Gerichtsverhandlung am Samstag, dem 3. Januar 2026, angeordnet. Die Polizei bestätigte, dass bei dem Vorfall keine Verletzten zu beklagen waren.