GdW-Präsident fordert einkommensabhängige Umlage von Modernisierungskosten
Dörthe ScheuermannGdW-Präsident fordert einkommensabhängige Umlage von Modernisierungskosten
Der Präsident des deutschen Wohnungswirtschaftsverbands GdW hat eine Reform der Mietgesetze gefordert. Axel Gedaschko schlägt vor, dass das Einkommen der Mieter darüber entscheiden soll, wie viel sie an Modernisierungskosten tragen. Das aktuelle System behandle alle Mieter gleich – unabhängig von ihrem Verdienst, kritisiert er.
Im Mittelpunkt der Debatte steht die Frage, wer die Kosten für klimafreundliche und energieeffiziente Sanierungen übernehmen soll. Bisher werden diese Ausgaben von Vermietern gleichmäßig auf alle Mieter umgelegt. Gedaschko hält dies für ungerecht, da es die Einkommensunterschiede ignoriert.
Er plädiert für ein neues Modell, bei dem Besserverdiener einen höheren Anteil an den Modernisierungskosten tragen. Der Verbandschef forderte die Regierungskoalition auf, die Änderungen zügig umzusetzen. Sollte die Reform beschlossen werden, würde sie einen Teil der finanziellen Last auf wohlhabendere Mieter verlagern. Vermieter könnten dann die Sanierungskosten nicht mehr pauschal weitergeben. Nun liegt der Vorschlag bei den politischen Entscheidungsträgern.






