"Genug ist genug": Empörung über muslimisches Feiertagsabkommen

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Ein Weihnachtsbaum mit darauf stehenden Personen, flankiert von zwei Fahnenmasten mit Fahnen und beleuchteten Gebäuden im Hintergrund.

"Genug ist genug": Empörung über muslimisches Feiertagsabkommen

„Es reicht!“ – Empörung über Muslim-Feiertags-Vereinbarung

Zusammenfassung: AfD und andere Parteien verurteilen den Vertrag Schleswig-Holsteins als kulturelle Selbstaufgabe.

Schleswig-Holstein hat ein neues Abkommen unterzeichnet, das Muslimen zwei zusätzliche gesetzliche Feiertage gewährt: den ersten Tag des Ramadan und das Opferfest (Eid al-Adha). Die Vereinbarung ermöglicht es muslimischen Beamten, Angestellten und Schülern, an diesen Tagen frei zu nehmen. Trotz online verbreiteter Kritik haben sich keine politischen Parteien im Land offiziell gegen den Schritt ausgesprochen.

Der Vertrag wurde von Muhlis Şahin, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Verbands der Islamischen Kulturzentren (VIKZ), begrüßt. Er betonte, der Islam sei nun ein anerkannter Teil der deutschen Gesellschaft. Laut Abkommen erhält der VIKZ das Recht, eigene Bildungseinrichtungen zu betreiben und Imame auszubilden.

Doch die Vereinbarung stößt auch auf Widerstand. Die Islamwissenschaftlerin Susanne Schröter kritisierte, der Staat solle sich stärker mit liberalen muslimischen Stimmen austauschen statt mit dem konservativen VIKZ. Christopher Vogt, Fraktionschef der freien Demokraten (FDP), lehnte die Maßnahme ab und warnte vor schulischen Fehlzeiten aus religiösen Gründen sowie unklaren Standards in der Imam-Ausbildung. Die rechtspopulistische AfD verurteilte den Vertrag scharf. Lukas Rehm erklärte: „Es reicht!“ Während der AfD-Kreisverband Cloppenburg-Vechta eine „Opferung der deutschen Kultur zugunsten einer Ideologie“ beklagte, verteidigte Kulturministerin Dorit Stenke (Grüne) die Regelung. Diese formalisiere lediglich bestehende Praktiken und garantiere die Gleichbehandlung religiöser Gemeinschaften. Zudem ebnet das Abkommen den Weg für Islamkunde als reguläres Schulfach.

Die Debatte spiegelt eine grundsätzliche Diskussion in Deutschland wider, wo schätzungsweise 5,5 Millionen Muslime leben: Wie lassen sich religiöse Minderheiten angemessen anerkennen und integrieren? Während Kritiker die Vereinbarung als problematisch bewerten, betont die Landesregierung, sie diene der Chancengleichheit. Die Entscheidung unterstreicht die anhaltenden Auseinandersetzungen um religiöse Integration in Deutschland.

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