11 January 2026, 14:59

Gothas Glanzstück: Seltene Ming-Schätze ziehen Tausende in ihren Bann

Eine Gruppe von Menschen untersucht Plakate und Diagramme, die an einer Wand in einem Raum zu sein scheinen, der wie ein Kunstmuseum aussieht.

Tausende sehen 'Chinas Gold und Gothas Schätze' - Gothas Glanzstück: Seltene Ming-Schätze ziehen Tausende in ihren Bann

Große Ausstellung in Gotha zieht mit seltenen und prunkvollen Schätzen weite Aufmerksamkeit auf sich

Unter dem Titel „Chinas Gold und Gothas Schätze“ hat eine bedeutende Ausstellung in Gotha über 21.600 Besucher angelockt, bevor sie ihre Pforten schloss. Gezeigt wurden 145 handgefertigte Kunstwerke aus dem 16. Jahrhundert – eine Sammlung von außergewöhnlicher Seltenheit und Pracht.

Zu den Highlights zählten unter anderem Körbe aus goldenen Fäden sowie Gefäße, verziert mit Saphiren, Jade und Rubinen. Die Exponate stammen aus der Sammlung von Peter Viem Kwok, die im Qujiang-Museum der Schönen Künste in Xi’an, China, beheimatet ist. Die Stiftung Friedenstein, die die Ausstellung veranstaltete, verzeichnete während der gesamten Laufzeit großes Interesse.

Angesichts des Erfolgs ist nun eine Gegenausstellung geplant: Ab November kehren die Goldobjekte aus der Ming-Dynastie nach Xi’an zurück – diesmal ergänzt um ausgewählte Stücke aus Gothas eigenen Sammlungen. Damit wird das ursprüngliche Konzept fortgeführt, und die Zusammenarbeit zwischen der Stiftung Friedenstein und dem Qujiang-Museum schließt den Kreis. 2025 verzeichneten die Museen der Stiftung insgesamt rund 149.500 Besucher, wobei „Chinas Gold und Gothas Schätze“ maßgeblich zu dieser hohen Zahl beitrug.

Die Beliebtheit der Ausstellung ebnet den Weg für ihr nächstes Kapitel in Xi’an. Dort werden die Ming-Goldschätze gemeinsam mit Gothas Artefakten präsentiert – ganz im Sinne des ursprünglichen Themas. Die Partnerschaft der beiden Museen sorgt dafür, dass diese kostbaren Zeugnisse ein noch breiteres Publikum erreichen.