01 May 2026, 22:36

Grünen-Politiker fordert härteres Vorgehen gegen wachsenden Antisemitismus in Deutschland

Eine Gruppe von Menschen hält ein Transparent mit der Aufschrift "Öffnet die Grenzen, rettet Leben, kämpft gegen Faschismus" vor einem Gebäude mit Glasfenstern und einem Mast, mit einem Fahrrad und einer Tasche auf der Straße.

Grünen-Politiker fordert härteres Vorgehen gegen wachsenden Antisemitismus in Deutschland

Antisemitische Angriffe und Hass gegen Jüdinnen und Juden in Deutschland nehmen dramatisch zu. Konstantin von Notz, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bundestag, verurteilte diesen Trend als „inakzeptabel und abscheulich“. Nun fordert er entschlossenere Maßnahmen, um Antisemitismus im gesamten Land zu bekämpfen.

Eine aktuelle Umfrage des Zentralrats der Juden in Deutschland zeigt eine zunehmende Verunsicherung. Mehr als zwei Drittel der jüdischen Gemeinden geben an, sich heute weniger sicher zu fühlen als noch vor einiger Zeit. Die Ergebnisse spiegeln eine wachsende Angst unter Jüdinnen und Juden wider – ausgelöst durch die steigende Feindseligkeit.

Von Notz betonte, die deutsche Gesellschaft müsse Antisemitismus mit allen rechtlichen Mitteln entgegentreten. Er wies jeden Versuch zurück, Hass durch eine Verknüpfung mit der Politik der Netanjahu-Regierung zu rechtfertigen. Solche Argumentationen trügen seiner Meinung nach nur zu weiterer Spaltung und Gewalt bei.

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Der Grünen-Politiker rief Behörden und Öffentlichkeit zu einer konsequenteren Haltung auf. Der Kampf gegen Antisemitismus dürfe kein kurzfristiges Thema sein, sondern müsse dauerhaft Priorität haben – nicht nur in Krisenzeiten.

Die Umfrageergebnisse unterstreichen den dringenden Handlungsbedarf gegen den wachsenden Antisemitismus. Von Notzs Forderungen spiegeln eine breitere Debatte wider: Es braucht schärfere Gesetzesdurchsetzung und mehr öffentliches Bewusstsein. Jüdische Gemeinden sehen sich weiterhin zunehmenden Bedrohungen ausgesetzt – ein Problem, das die deutsche Gesellschaft nicht länger ignorieren darf.

Quelle