HIV-Versorgung in Rostock bricht weg – wer füllt die Lücken nach dem Rückzug des Landes?
Minister: Einer von fünf HIV-Infizierten weiß nichts davon - HIV-Versorgung in Rostock bricht weg – wer füllt die Lücken nach dem Rückzug des Landes?
HIV-Versorgung in Rostock steht vor tiefgreifenden Veränderungen – Nachfrage steigt, wichtige Anbieter ziehen sich zurück
Die HIV-Dienste in Rostock sehen sich großen Umbrüchen gegenüber: Während die Nachfrage wächst, reduzieren zentrale Einrichtungen ihr Angebot. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) schloss zu Beginn des Jahres 2026 seine HIV- und Geschlechtskrankheiten-Ambulanz. Gleichzeitig kämpft das Centrum für Sexuelle Gesundheit (CSG), die letzte verbleibende Anlaufstelle der Stadt, mit der Bewältigung des stark gestiegenen Bedarfs nach einem deutlichen Anstieg der Anfragen im vergangenen Jahr.
Mit der Schließung der landeseigenen Klinik bleibt das CSG, betrieben von der Aidshilfe Rostock, der einzige Anbieter für HIV-Beratung, Tests und sexuelle Gesundheitsaufklärung in der Hansestadt. Gesundheitsministerin Stefanie Drese (SPD) besuchte das Zentrum am 15. Januar 2026 und betonte die dringende Notwendigkeit, nicht diagnostizierte Infektionen einzudämmen. Aktuell wissen in Mecklenburg-Vorpommern schätzungsweise etwa 20 Prozent der HIV-Infizierten nichts von ihrer Erkrankung.
Im Jahr 2024 verzeichnete das Land 60 HIV-Neudiagnosen und fünf AIDS-bedingte Todesfälle. Eine frühe Diagnose und Behandlung kann den Ausbruch von AIDS verhindern, die Weitergabe des Virus verringern und Betroffenen ein normales Leben ermöglichen. Doch die Versorgungslücken werden größer: Auch das örtliche Gesundheitsamt Rostock musste Teile seiner Dienstleistungen einschränken. Das CSG verzeichnet seit 2025 einen deutlichen Anstieg der Nachfrage, doch die Kapazitäten bleiben begrenzt. Ohne zusätzliche Mittel könnte das Zentrum die durch den Rückzug des Landes entstandene Versorgungslücke kaum schließen.
Die Umstrukturierung der HIV-Versorgung erhöht den Druck auf das CSG, grundlegende Leistungen aufrechtzuerhalten. Zwar gibt es wirksame Therapien, doch undiagnostizierte Fälle und Engpässe bei der Betreuung bergen weiterhin Risiken. Bisher haben die Behörden keine Pläne für die Wiederherstellung oder den Ausbau der Unterstützungsangebote in der Region bekannt gegeben.
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