IHK Halle-Dessau drängt auf Wirtschaftsreformen vor der Landtagswahl 2026
Oliver LinkeIHK Halle-Dessau drängt auf Wirtschaftsreformen vor der Landtagswahl 2026
IHK Halle-Dessau fordert dringende Wirtschaftsreformen für Sachsen-Anhalt vor der Landtagswahl 2026
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Halle-Dessau hat vor der Landtagswahl 2026 dringende Wirtschaftsreformen für Sachsen-Anhalt skizziert. Auf ihrer Frühjahrsvollversammlung analysierte die Organisation die zentralen Herausforderungen der Region – von hohen Kosten bis hin zu übermäßiger Bürokratie.
In einem neu verabschiedeten Positionspapier formuliert die IHK klare Forderungen an die Landesregierung, insbesondere in den Bereichen Arbeitsmarkt, Energie und Innovation. Die Wirtschaft Sachsen-Anhalts steckt seit Langem in einer Phase der Stagnation fest. Unternehmen kämpfen mit steigenden Energiepreisen, hohen Lohnkosten, hoher Steuerlast und komplizierten Vorschriften. IHK-Präsident Sascha Gläßer warnte, dass ohne echte Reformen die Wettbewerbsfähigkeit des Landes weiter sinken werde.
Obwohl die Bundespolitik den Handlungsbedarf erkannt habe, komme die Entlastung für die Wirtschaft nur zögerlich an, so Gläßer. Die Vollversammlung unterstützte zudem die regionale Kampagne der IHK, die die wirtschaftlichen Stärken Sachsen-Anhalts hervorheben und das Vertrauen der Unternehmen zurückgewinnen soll.
Das Positionspapier umfasst sieben zentrale Handlungsfelder: Arbeitsmarktregelungen, Bildung, Innovation, Außenhandel, Bürokratieabbau, Energiepolitik und Infrastruktur. Die IHK will diese Vorschläge bis zur Wahl 2026 in die politische Debatte einbringen – mit Fachwissen und praxisnahen Lösungen.
Die Forderungen der IHK bilden nun eine Art Fahrplan für die nächste Landesregierung. Werden die Reformen umgesetzt, könnten sie die Belastungen für Unternehmen verringern und die wirtschaftliche Perspektive Sachsen-Anhalts verbessern. Die Kammer wird sich weiterhin für Veränderungen einsetzen – bis hin zur anstehenden Wahl.






