Kieler Woche kämpft mit Extremwetter – doch Medaillenregen bleibt erhalten
Hubertus CasparKieler Woche kämpft mit Extremwetter – doch Medaillenregen bleibt erhalten
Erste Hälfte der Kieler Woche: Extremwetter erschwert Regatten – trotzdem gab es Medaillen in allen olympischen Klassen
Die erste Hälfte der Kieler Woche war von extremem Wetter geprägt: glühende Hitze und kaum Wind machten den Seglern zu schaffen. Trotz der schwierigen Bedingungen wurden in allen sechs olympischen Klassen, die vor Schilksee an den Start gingen, Medaillen vergeben. Die Athleten kämpften mit der Konzentration, während sie auf bessere Windverhältnisse warteten.
Im gemischten 470er-Zweihander stand ein rein deutsches Podest: Simon Diesch und Anna Markfort holten Gold, während Theresa Löffler und Christopher Hoerr Bronze sicherten. Malte Winkel und Bente Batzing gewannen zudem ein Rennen in derselben Klasse. Die abschließenden Medal Races der 470er mussten später jedoch wegen Windstille abgesagt werden.
Im Frauen-Skiff errangen Sophie Steinlein und Catherine Bartelheimer in der 49erFX-Klasse Bronze – nach einem knappen Stechen. Die Regatta unterstrich die Belastbarkeit der Segler, die sich den herausfordernden Bedingungen anpassen mussten. Die deutschen Teams zeigten dabei eine starke Leistung und holten mehrere Medaillen in den olympischen Klassen. Das Wetter blieb während des gesamten Wettbewerbs die bestimmende Herausforderung.
