10 May 2026, 12:28

Kulturnacht in Halle und Leipzig endet im Verkehrschaos für Tausende Besucher

Eine große Museumsausstellung, die verschiedene Bahnen in verschiedenen Größen und Farben zeigt, mit Menschen, die vom Boden, Gelöndern und Pfeilern aus beobachten.

Kulturnacht in Halle und Leipzig endet im Verkehrschaos für Tausende Besucher

Die gemeinsame „Lange Nacht der Museen“ in Halle und Leipzig lockte dieses Jahr Tausende Besucher an

Die als großer Erfolg gefeierte Veranstaltung präsentierte Highlights wie das Grassi Museum für Angewandte Kunst und das Händel-Haus. Doch für viele endete der Abend in Frustration – weil die Rückreise zum Problem wurde.

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Zu den beliebtesten Orten in Leipzig zählten das Bach-Museum und das Museum der bildenden Künste. In Halle strömten die Besucher ins Kunstmuseum Moritzburg und ins Landesmuseum für Vorgeschichte. Das Ticket für die Museumsnacht galt zudem als Fahrschein für Busse, Straßenbahnen und S-Bahnen.

Doch nach Mitternacht fiel die S3 nach Halle ohne Vorwarnung aus. Alle Heimkehrer mussten auf die letzte verbliebene Option ausweichen: die S5. Doch auch diese war bereits bis auf den letzten Platz besetzt.

Dutzende Besucher saßen am Leipziger Hauptbahnhof fest, weil die S5 überfüllt war. Die nächste planmäßige S-Bahn nach Halle fuhr erst in über einer Stunde – für viele eine enttäuschende Schlussnote nach einem ansonsten gelungenen Kulturabend.

Die Veranstaltung selbst zog große Menschenmengen an und präsentierte die wichtigsten kulturellen Stätten beider Städte. Doch das unzureichende Transportangebot sorgte für lange Wartezeiten. Die Organisatoren könnten für künftige Auflagen die Reiseplanung überdenken müssen.

Quelle