Lebenslänglich für DigDat: Rapper nach Schießerei in London verurteilt
Hubertus CasparFahren ohne Führerschein - Rapper bekommt Haftstrafe - Lebenslänglich für DigDat: Rapper nach Schießerei in London verurteilt
Der britische Rapper DigDat ist wegen einer Schießerei im Januar 2023 in West-London zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Urteil fiel am 27. Januar 2026 am Central Criminal Court in London, mit einer Mindesthaftdauer von 24 Jahren. Bereits zuvor hatten Verkehrsdelikte und eine frühere Gefängnisstrafe in Deutschland seine juristischen Probleme geprägt.
DigDats rechtliche Schwierigkeiten begannen mit wiederholten Verkehrsverstößen. Ein deutsches Gericht verurteilte ihn wegen viermaligen Fahrens ohne Führerschein. Zudem leistete er Widerstand gegen die Polizei, besaß verbotene Dopingsubstanzen und beging gefährliche Verkehrsmanöver – darunter das Überholen auf einem Fahrradweg und das Missachten einer roten Ampel.
Das Amtsgericht Hamburg verurteilte ihn zunächst zu einem Jahr Haft ohne Bewährung. Nach einer Berufung verlängerte das Landgericht die Strafe auf ein Jahr und sieben Monate.
Der schwerwiegendste Vorwurf folgte später. Im November 2023 feuerte er aus einem gestohlenen Auto in West-London Schüsse ab. Dies führte schließlich zu der lebenslangen Freiheitsstrafe, die im Januar 2026 verhängt wurde.
Der Rapper muss nun mindestens 24 Jahre im Gefängnis verbringen, bevor er Anspruch auf eine vorzeitige Entlassung hat. Seine Verurteilung reiht sich in eine Serie von Verkehrsdelikten und einer zunehmenden kriminellen Entwicklung ein. Die lebenslange Strafe unterstreicht die Schwere des Schussvorfalls in London.